Der US-amerikanische Erotikdarsteller Dale Savage ist tot. Er starb bereits am 19. Juni im Alter von 62 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. Öffentlich bekannt wurde die Todesnachricht jedoch erst am 3. Juli, als sein Verlobter, der Fotograf Anthony Duran, sie in den sozialen Medien veröffentlichte. Darin würdigte er Savage als erfolgreichen Künstler und erinnerte an dessen außergewöhnlichen Werdegang.
Später Karrierestart wurde zum Erfolgsmodell
Duran beschrieb seinen Partner als charismatischen und pansexuellen „Muscle Daddy“, der erst im Alter von 50 Jahren vor die Kamera trat. Trotz des vergleichsweise späten Einstiegs gelang Savage rasch der Durchbruch. Er arbeitete mit mehreren renommierten Studios und zahlreichen bekannten Darstellern zusammen. „Er liebte seine Arbeit und entwickelte sich schnell zu einem echten Superstar der Branche“, erinnerte sich Duran.
Vor seinem Wechsel in die Erotikbranche war Savage viele Jahre als Feuerwehrmann tätig. Er stand fast ein Jahrzehnt lang vor der Kamera. Für seine Leistungen erhielt er unter anderem eine Nominierung in der Kategorie „Best Release“ bei den XRCO Awards 2023, einer bekannten Auszeichnung der Erotikindustrie.
Rückzug nach Colorado
Vor rund drei Jahren beendete Savage seine Karriere und zog sich aus dem Berufsleben zurück. Er ließ sich in Vail im US-Bundesstaat Colorado nieder und führte dort ein deutlich ruhigeres Leben. Über soziale Medien blieb er mit seinen Fans in Kontakt und veröffentlichte regelmäßig persönliche Fotos und Einblicke in seinen Alltag.
Nach Bekanntwerden seines Todes meldeten sich zahlreiche Wegbegleiter, Studios und Fans mit Beileidsbekundungen zu Wort. So erklärte das Studio BluStuds, man habe die Ehre gehabt, mit Savage zusammenzuarbeiten. Sein Talent und seine herzliche Art würden unvergessen bleiben. Auch die Aktivistin und Drag-Performerin Sister Roma erinnerte an ihn und bezeichnete ihn als „wundervollen Menschen“.
Seine Fans beschrieben Dale Savage übereinstimmend als freundlichen, warmherzigen und hilfsbereiten Menschen. In den Reaktionen wurde immer wieder betont, dass er anderen mit seiner offenen Art eine Freude bereitet habe. Weggefährten nannten ihn einen Menschen mit großem Herzen, der sowohl beruflich als auch privat sehr angesehen war.

