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Schwulenfeindlicher Angriff in Bremen

Schwulenfeindlicher Übergriff in Bremen: Als eine Gruppe Jugendlicher einen 25-Jährigen fragt, ob er schwul ist, bejaht er die Frage - da schlägt einer aus der Gruppe zu.

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In der Bremer Altstadt ist am Wochenende ein 25-Jähriger offenbar beleidigt und geschlagen worden, weil er schwul ist. Der Vorfall ereignete sich der Polizei zufolge am Samstag gegen 21.30 Uhr: Der Mann war gemeinsam mit einem Bekannten in der Obernstraße unterwegs.

Plötzlich fragte ihn eine Gruppe von Jugendlichen, ob er schwul sei. Er bejahte die Frage und wurde im Anschluss von den Jugendlichen mehrfach beleidigt. Einem aus der Gruppe waren offenbar Worte nicht genug: Er schlug den 25-Jährigen anschließend. Die Gruppe konnte zunächst unerkannt entkommen.

Die Polizei konnte mehrere jugendliche Tatverdächtige stellen

Wenig später stellte die Polizei in der Nähe des Bremer Hauptbahnhofs mehrere Tatverdächtige im Alter von 16 und 17 Jahren. Sie erhielten Strafanzeigen, unter anderem wegen verhetztender Beleidigung und Körperverletzung. Nähere Informationen zu den Jugendlichen gibt es derzeit nicht.

Insgesamt hatte die Bremer Polizei am Wochenende mehr als 1.400 Einsätze. Wie der Weser-Kurier berichtet, habe es zahlreiche Gewalt- und Raubtaten gegeben, die nach einem ähnlichen Muster abliefen: Kleinere Gruppen junger Männer bedrohten ihre Opfer, schlugen auf sie ein oder attackierten sie mit Pfefferspray. Geraubt wurden oftmals Handy, Luxusuhren, Goldschmuck, Halsketten und Bargeld.

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