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Transfeindlicher Zwischenfall an Berliner Straßenbahn-Haltestelle

Wieder hat es in Berlin einen transfeindlichen Zwischenfall gegeben. Ein Paar wurde am Sonntag in der Früh an einer Straßenbahn-Haltestelle beleidigt und bespuckt.

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Wie die Berliner Polizei mitteilte, wartete eine 21-Jährige mit ihrem gleichaltrigen Begleiter am Sonntag gegen 7 Uhr an der Haltestelle Freienwalder Straße im Stadtteil Alt-Höhenschönhausen, als es zu dem Vorfall kam.

Zunächst beleidigten die beiden Unbekannten das Paar, dann bespuckten sie es

Ohne offensichtlichen Grund beleidigten zwei Unbekannte das Paar zunächst transfeindlich, dann bespuckten sie die beiden. Die 21-Jährige soll außerdem von einem der Tatverdächtigen am Nacken und an den Armen berührt worden sein.

Als die Straßenbahn schließlich kam, stiegen alle Beteiligten ein. Während der Fahrt in Richtung Hauptbahnhof gab es keine weiteren Vorkommnisse. Die beiden Unbekannten stiegen am Alexanderplatz aus. Die beiden 21-Jährigen gingen anschließend zur Polizei und erstatteten Anzeige.

Wie bei allen Fällen von mutmaßlicher Hasskriminalität üblich, hat auch hier der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin die weiteren Ermittlungen übernommen.

Für Hassverbrechen gegen sexuelle Minderheiten gibt es in Berlin eigene Ansprechpartner:innen

Angehörige sexueller Minderheiten, die Opfer von Hasskriminalität geworden sind, können in der deutschen Hauptstadt unter anderem auf der Internetwache der Polizei Berlin  online eine Anzeige aufgeben.

Bei der Berliner Polizei gibt es zudem zwei Ansprechpersonen für LGBTI . Damit soll Angehörigen sexueller Minderheiten, die oft aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen ein eher kritisches Verhältnis zur Polizei haben, das Erstatten einer Anzeige nach einem Übergriff erleichtert werden.

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