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Schweden meldet ersten neuen Mpox-Fall außerhalb Afrikas

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In Schweden ist der erste Fall einer neuen Variante von Mpox (Affenpocken) außerhalb Afrikas aufgetreten. Die infizierte Person habe sich während eine Aufenthalts in Afrika angesteckt, sagte Olivia Wigzell, die Generaldirektorin der schwedischen Gesundheitsbehörde, auf einer Pressekonferenz am Donnerstag.

„Wir haben nun die Bestätigung erhalten, dass wir in Schweden eine ernste Variante von Mpox haben“, fügte Gesundheitsminister Jakob Forssmed hinzu. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) steht mit den schwedischen Behörden in Kontakt, um das Land zu unterstützen.

Die neue Mutation ist gefährlicher als die bisher bekannte

Bei der neuen Variante von Mpox handelt es sich um eine Mutation der gefährlicheren Klade I, der ehemaligen „zentralafrikanischen Variante“: Diese Variante verbreitet sich deutlich leichter, etwa durch alltäglichen Kontakt an Schulen oder am Arbeitsplatz. Die Ansteckung erfolgt über direkten Kontakt von Haut oder Schleimhaut mit Körperflüssigkeiten. Auch eine sexuelle Übertragung gilt als wahrscheinlich.

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Erst am Mittwoch hatte die WHO wegen der Ausbreitung von Mpox in Teilen Afrikas die höchste Alarmstufe, die Gesundheitliche Notlage internationaler Reichweite“ („PHEIC“), ausgerufen. Der Ausbruch hat sich von der Demokratischen Republik Kongo auf Nachbarländer ausgebreitet. Die WHO hatte bereits im Juli vor einem Ausbruch gewarnt.

Wieviele Menschen sich schon angesteckt haben ist unbekannt

Bis Ende Mai wurden im Kongo mindestens 7.580 Infektionen gezählt, mehr als 600 Todesfälle sind bestätigt. Wie viele Menschen sich wirklich angesteckt haben, ist unbekannt – nur die am stärksten Betroffenen gehen zum Arzt. WHO-Generaldirektor Adhanom Ghebreyesus bezeichnet den Ausbruch als Gesundheitsnotstand von internationaler Tragweite.

Die WHO hatte bereits im Sommer 2022 den weltweiten Gesundheitsnotstand wegen Mpox ausgerufen. Damals handelte es sich allerdings um eine Mutation der weniger gefährlichen Klade II, der ehemaligen „westafrikanischen Variante“. Diese hatte sich vor allem unter schwulen und bisexuelle Männern verbreitet.

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