Viele Fans sorgen sich um Felix Jaehn: Der DJ, der sich im April als nicht-binär und pansexuell geoutet hatte, hat alle kommenden Auftritte abgesagt und will sich vorübergehend aus dem Musikbusiness zurückziehen.
„Es tut mir leid, dass ich euch im Stich lasse“
„Es tut mir leid, dass ich euch im Stich lasse, aber für den Moment muss ich alle Shows bis auf weiteres absagen“, heißt es weiter bei Instagram. Körper und Geist hätten „Warnsignale gesendet“: „Und ich höre jetzt zu.“
„Ich habe verschwiegen, wie schlecht es mir geht. Es tut mir leid, dass ich euch im Stich lasse, aber für den Moment muss ich alle Shows bis auf Weiteres absagen“, heißt es weiter auf Instagram. Während einer Therapie habe der der in Mecklenburg-Vorpommern lebende Popstar festgestellt, wie viel Schmerz in ihm stecke. „Ich fühle mich zu verletzlich, um aufzutreten“, so die Schlußfolgerung.
Daher werde sich Jaehn nun eine Zeit lang ausruhen, um in Ruhe gesund zu werden. Neben dem Text postete der Star ein Emoji von einem gebrochenen roten Herz. Jaehn steht in der Öffentlichkeit, seit er 2015 mit „Cheerleader“ in 55 Ländern auf Platz 1 gelandet ist.
Jaehn ist seit fast 15 Jahren im Musikbusiness
„Bei mir ging es so los, dass ich mit 15, 16 auf Geburtstagspartys von Freunden angefangen habe, Musik zu machen“, blickte Jaehn im Talkformat „Süß und deftig“ mit den beiden Drag Queens Jurassica Parka und Jacky-Oh Weinhaus auf die musikalischen Anfänge zurück.
Nach der Schule ging es dann ein Jahr nach London, dort hat Jaehn „Musikproduktion gelernt, Mixtapes verteilt und einen Soundcloud-Kanal gestartet sowie Bootlegs, also nicht-autorisierte Remixes gemacht“.
Seit seinem Coming-out als nicht-binär und pansexuell im April ist Felix Jaehn nur mehr der Künstlername des DJs, privat wird die geschlechtsneutrale Anrede Fee bevorzugt. Im Jahr 2018 outete sich Jaehn als bisexuell – seitdem gab es Präzisierungen der Geschlechtsidentität und sexuellen Orientierung.

