HomeNewsChronikMallorca: Aus Homo-Hass zwei Männer am FKK-Strand angegriffen

Mallorca: Aus Homo-Hass zwei Männer am FKK-Strand angegriffen

Nach zwei brutalen Angriffen konnte auf Mallorca ein Mann gefasst werden, der unter anderem an einem FKK-Strand einen Mann zehn Meter in die Tiefe stieß. Tatmotiv könnte Hass auf Schwule gewesen sein, so die Polizei.

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Auf der Baleareninsel Mallorca konnte nach zwei brutalen Angriffen auf deutsche FKK-Urlauber ein 29 Jahre alter Einheimischer festgenommen werden. Das teilte die Guardia Civil, die die Ermittlungen leitet, mit. Der Mann wird des versuchten Mordes und der Körperverletzung beschuldigt.

Einen Mann griff er mit einem Stein und einen Hammer an

So soll der Verdächtige am Freitag einen 32 Jahre alten Mann am beliebten FKK-Strand Playa de Mago im Südwesten der Insel einen Schlag auf den Hinterkopf versetzt haben, woraufhin dieser eine zehn bis zwölf Meter hohe Böschung hinunterstürzte. Das Opfer kam aber mit Prellungen und Schürfwunden davon und hat das Krankenhaus wieder verlassen.

Bereits im August soll der Verdächtige am selben Strand einen anderen Touristen aus Deutschland, der gerade urinierte, zuerst mit einem Stein am Kopf angegriffen und dann mit einem Hammer auf den Rücken geschlagen haben. Das Opfer musste einige Tage im Krankenhaus versorgt werden, nach seiner Entlassung erstattete es Anzeige.

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Nun konnte der Tatverdächtige festgenommen werden

In beiden Fällen konnte der Angreifer unerkannt entkommen. Bei dem Vorfall am Freitag konnten Augenzeug:innen aber Fotos des Tatverdächtigen und von dessen Auto machen. Daraufhin konnte der Mann ausgeforscht werden. Ein Richter ordnete kurz nach der Festnahme die Untersuchungshaft ohne Kaution gegen den 29-Jährigen an.

„Wir gehen von einem Angriff aus Hass aus“, sagte eine Sprecherin der Guardia Civil der Mallorca Zeitung . Der Lokalzeitung Diario de Mallorca  zufolge war es Hass auf Schwule: Das zweite Opfer war mit seinem Partner am Strand, und auch der erste Angriff als schwulenfeindliche Tat eingestuft. Nun wird geprüft, ob der Tatverdächtige bereits in der Vergangenheit entsprechende Angriffe verübt haben könnte.

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