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Meta: Interne Proteste nach Kürzungen bei Diversity- und Faktencheck-Programmen

Die Entscheidung des Tech-Giganten Meta, in den USA die Maßnahmen zur Chancengleichheit und Vielfalt (DEI) sowie den Faktencheck zu reduzieren, stößt bei vielen Mitarbeitern auf Widerstand. Insbesondere Mitglieder der LGBTI-Community und Kritiker der neuen Hate Speech-Richtlinien zeigen sich enttäuscht und besorgt.

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Die Entscheidung des Tech-Giganten Meta, in den USA Maßnahmen zur Chancengleichheit und Diversität (DEI) sowie Faktenchecks zu reduzieren, sorgt intern für viel Ärger. Auf internen Kommunikationsplattformen machen Mitarbeiter:innen ihrem Ärger sehr deutlich Luft. 

Die ersten queeren Mitarbeiter:innen wollen Meta verlassen

Laut dem Portal 404 Media schrieb ein queerer Mitarbeiter: „Ich bin LGBT und psychisch krank. Nur zur Information, ich werde mir Zeit nehmen, um mich um meine psychische Gesundheit zu kümmern.“ Der Beitrag wurde später gelöscht. Andere berichten, dass einige Mitarbeiter:innen eine Auszeit nehmen oder darüber nachdenken, das Unternehmen zu verlassen. 

„Niemand ist glücklich über diese Veränderungen, und besonders LGBTQ+-Mitarbeiter fühlen sich im Stich gelassen“, sagte ein Mitarbeiter. Ein anderer kommentierte: „Es ist schwer zu verstehen, wie es von Vorteil sein soll, explizit festzulegen, welche marginalisierten Gruppen auf unseren Plattformen Hate Speech ausgesetzt sein können.“ 

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Ein weiterer Meta-Mitarbeiter fügte hinzu: „Als ich hier anfing, wurde ich oft dafür kritisiert, für Meta zu arbeiten, aber ich habe das Unternehmen immer verteidigt. Aber das hier? Das ist einfach erschreckend.“

Aufsichtsrat warnt vor realen Konsequenzen

Die ehemalige dänische Premierministerin Helle Thorning-Schmidt, inzwischen Co-Vorsitzende des unabhängigen Meta Oversight Board, zeigte sich gegenüber der BBC „sehr besorgt“ über die neuen Richtlinien. Vor allem die Auswirkungen auf die Rechte von Frauen, LGBTI-Personen und Trans-Personen auf den Plattformen sieht sie kritisch: „Hate Speech kann echten Schaden anrichten, und wir werden diesen Bereich genau beobachten.“

Das Management hingegen verteidigt die Änderungen als Schritt zurück zu den „Grundwerten der freien Meinungsäußerung“. Ein Mitglied des Policy-Teams erklärte: „Die Änderungen an unseren Richtlinien zu Hate Speech zielen darauf ab, eine Überregulierung rückgängig zu machen. Das bedeutet, dass Inhalte erscheinen können, die einige Nutzer beleidigend finden. Aber es schafft auch Raum für Gegenrede.“

Eine Wende, die Meta spaltet

Die jüngsten Entscheidungen von Meta, darunter die Abschaffung der DEI-Programme und die Lockerung der Hate-Speech-Richtlinien, haben die Unternehmenskultur sichtlich erschüttert. Viele Mitarbeiter:innen, die das Unternehmen einst für seine Werte und seine Fortschrittsorientierung gelobt hatten, sehen diese nun in Frage gestellt. „Was ist aus dem Unternehmen geworden, in das ich vor Jahren eingetreten bin?“, fragte ein Mitarbeiter in einer internen Diskussion.

Die umstrittenen Entscheidungen setzen Meta nicht nur intern, sondern auch extern unter Druck. Es bleibt abzuwarten, ob das Unternehmen auf die Bedenken seiner Mitarbeiter:innen und der Öffentlichkeit eingehen wird.

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