HomeNewsChronikMutmaßlich homophober Angriff in Cottbus, Bedrohung in Magdeburg

Mutmaßlich homophober Angriff in Cottbus, Bedrohung in Magdeburg

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In Cottbus ist es am Mittwochabend zu einem mutmaßlich homophoben Übergriff gekommen. Wie die Polizei mitteilte, kam es gegen 21.25 Uhr in der Nähe der Stadthalle in der Berliner Straße zu einem Wortgefecht. Im weiteren Verlauf besprühte ein bislang unbekannter Täter aus einer Gruppe Jugendlicher heraus einen 29-Jährigen mit Pfefferspray.

Das Opfer erlitt Verletzungen und musste vom Rettungsdienst behandelt werden. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an, nach ersten Erkenntnissen wird von einem homophoben Tatmotiv ausgegangen.

Magdeburg: Gleichgeschlechtliches Paar bedroht

Bereits am Montag, 21. April, wurde eine weitere mutmaßlich homophobe Tat in Magdeburg gemeldet. Gegen 15.15 Uhr soll ein bislang unbekannter Mann in der Heydeckstraße ein gleichgeschlechtliches Paar verbal bedroht haben. Daraufhin wurde die Polizei verständigt.

Eine homophobe Motivation könne nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht ausgeschlossen werden, heißt es in der offiziellen Mitteilung der Polizei. Der Verdächtige war zur Tatzeit in Begleitung einer Frau und eines Kindes.

Der Tatverdächtige ist etwa 30 Jahre alt, hat ein südländisches Aussehen, trug ein kariertes Poloshirt und eine khakifarbene Hose. Die Polizei bittet unter dem Stichwort „Bedrohung Heydeckstraße“ um Hinweise zur Tat oder zur Identität des Täters. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Magdeburg unter der Telefonnummer +49/(0)391/546-3295 zu melden.

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