Im Juni 2025 hissen die Häuser zum Leben und die Pensionist:innenklubs der Stadt Wien erneut die Regenbogenfahne – als Zeichen für Akzeptanz, Vielfalt und Solidarität an allen 30 Standorten. Die Botschaft richtet sich an Bewohnerinnen, Klubbesucher:innen, Mitarbeitende und Angehörige gleichermaßen.
„Wir verstehen Unterschiedlichkeit als Bereicherung und als Chance, voneinander zu lernen. Davon profitieren alle – egal ob Mitarbeiter:innen, Bewohner:innen, Klub-Besucher:innen, An- und Zugehörige oder Lieferant:innen“, sagt Christian Hennefeind, Geschäftsführer der Häuser zum Leben.
Diversität im Alltag fest verankert
Für das Unternehmen ist Vielfalt kein Projekt, sondern Grundhaltung. „Diversität gehört zur DNA unseres Unternehmens“, erklärt Hennefeind weiter: „Mitarbeiter:innen, Bewohner:innen und Klub-Besucher:innen, die sich als Teil der LGBTQI+-Gemeinschaft identifizieren, sind ein wichtiger Bestandteil dieser Vielfalt“, erklärt Hennefeind.
Diese Haltung ist im Ethik- und Verhaltenskodex verankert. „Dies hat in unserer Unternehmensphilosophie einen so hohen Stellenwert, dass wir es sowohl in unseren Verhaltens- als auch in den Ethikkodex aufgenommen haben, die einen würdevollen Umgang mit Bewohnerinnen, Klub-Besucher:innen sowie Mitarbeiter:innen unabhängig von deren Alter, Herkunft, sozialer und hierarchischer Stellung, Geschlecht, sexueller Orientierung und Religion garantieren“, sagt Geraldine Smetazko, Fachexpert:in für Diversität.
Zwei Diversitätsbeauftragte sorgen für laufende Schulungen, interne Kampagnen und Ansprechbarkeit. „Wir planen Kampagnen, machen ganzjährig Schulungen, organisieren Vorträge und sorgen insgesamt für Sichtbarkeit. Gleichzeitig sind wir auch Ansprechpersonen für alle relevanten Anliegen unserer Kolleg:innen“, betont Amina Helmy, die zweite Fachexpertin für Diversität bei den Häusern fürs Leben.
Buntes Pride-Programm in ganz Wien
Der Regenbogenmonat startet in den Häusern zum Leben und den Pensionist:innenklubs am 2. Juni mit dem RegenbogenTreff im Klub+ in der Gumpendorfer Straße. Am 5. Juni folgt das Eröffnungskonzert mit dem Schmusechor im Haus Maria Jacobi, bekannt für starke Auftritte und klare Haltung gegen Diskriminierung. Am 6. Juni wird ein queerer Bücherschrank im Klub+ eröffnet, begleitet von einer Lesung der Klub-Theatergruppe „Schmetterlingseffekt“.
Auch beim Straßenfest„andersrum ist nicht verkehrt“ am 7. Juni in der Esterházygasse sind die Pensionist:innenklubs dabei. Am 11. Juni geht es online weiter mit einem Gespräch zum Thema „Demenz und queer“, bei dem Anneke Wilken-Bober vom Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein Einblick in die gleichnamige Broschüre gibt.
Am 13. Juni nehmen Mitarbeitende der Häuser zum Leben am Pride Run teil, am 14. Juni gehen sie gemeinsam mit Klubbesucher:innen und Senior:innen bei der Regenbogenparade mit. Den Abschluss bildet ein queerer Kinoabend am 17. Juni im Urania Kino: Gezeigt wird der Film „Erik & Erika“, der Eintritt ist frei, Spenden kommen dem Verein VIMÖ zugute.
Die Häuser zum Leben
Mit 30 Häusern in 21 Wiener Bezirken sind die Häuser zum Leben der größte Anbieter für Senior:innenbetreuung in Österreich. Zusätzlich betreiben sie die stadtweiten Pensionist:innenklubs. Gefördert wird das Angebot vom Fonds Soziales Wien aus Mitteln der Stadt Wien.

