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Martin Angelo zieht bei “Promis unter Palmen” ein

“Prince Charming”-Teilnehmer Martin Angelo ist das Aushängeschild der neuen Staffel. Sat.1 bringt ab 9. Februar eine neue Runde der Skandalshow ins Programm – mit vertrauten Gesichtern und altem Spielprinzip.

Der Sender Sat.1 und der Streamingdienst Joyn starten am 9. Februar 2026 mit der vierten Staffel ihrer Realityshow „Promis unter Palmen – Für Geld mache ich alles!”. Wieder mit dabei sind queerer Glamour, Konkurrenzdruck – und ein Teilnehmer, der schon durch diverse Realityformate auffiel. Martin Angelo, bekannt aus der mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten ersten Staffel von „Prince Charming“, zieht als einer der zwölf Promis in die thailändische Villa.

Der 32-jährige Realitystar bringt Erfahrung mit: Seit seinem Fernsehdebüt im Jahr 2019 hat er an mehreren Formaten teilgenommen, unter anderem an „#CoupleChallenge“, dem Dating-Spin-off „Charming Boys“ und zuletzt an „Kampf der Realitystars“, wo er sich bis auf Platz vier durchkämpfte. Mit seiner offenen Art gilt Angelo als einer der sichtbarsten queeren Realitystars im deutschsprachigen Fernsehen.

Vielfalt im Cast – aber Fokus auf Konflikte

Neben Martin Angelo zieht eine bunte Mischung an Prominenten ein, darunter die Schauspieler Claude-Oliver Rudolph und Menderes, bekannt aus „Deutschland sucht den Superstar“, die ehemalige GNTM-Teilnehmerin Gina-Lisa Lohfink, der Reality-Darsteller Maurice Dziwak und der Influencer Kevin Wolter. Für Gesprächsstoff dürfte auch das Ex-Paar Edith und Eric Stehfest sorgen, das nach seiner Trennung erstmals wieder gemeinsam vor der Kamera steht.

Sat.1 beschreibt die neue Staffel als „laut, unvorhersehbar, überraschend und unterhaltsam“. Der Unterhaltungswert soll durch die Mischung aus Zusammenarbeit und Konkurrenz gesteigert werden, denn obwohl in Teams gespielt wird, kann nur eine Person die Goldene Kokosnuss und bis zu 50.000 Euro gewinnen.

Spielprinzip bleibt gleich – Drama vorprogrammiert

Wie in den Vorjahren kämpfen die Kandidat:innen in Teamspielen und Einzelduellen um Macht, den Verbleib in der Villa und den Einzug ins Finale. Wer eine Aufgabe verliert, muss sich der Nominierung stellen – am Ende bleibt nur eine Person übrig.

Die Produzent:innen setzen dabei bewusst auf die persönlichen Geschichten der Teilnehmenden. Martin Angelo hatte in früheren Formaten kein Problem damit, offen über seine Sexualität, Dating-Erfahrungen und auch Konflikte zu sprechen. Bei „Kampf der Realitystars“ hatte er sich sowohl mit strategischem Geschick als auch mit emotionalen Momenten in die Herzen vieler Zuschauer:innen gespielt.

Queere Sichtbarkeit in Reality-TV bleibt Thema

In der Vergangenheit sorgte „Promis unter Palmen” vor allem für Negativschlagzeilen. So wurde Claudia Obert 2020 Ziel einer Mobbing-Kampagne, bei der auch der offen schwule Matthias Mangiapane massiv angegriffen wurde. 2021 kam es zu schwulenfeindlichen Ausfällen von Marcus Prinz von Anhalt gegenüber der Dragqueen Katy Bähm. Sat.1 brach nach einigen halbseidenen Erklärungen die Ausstrahlung ab.

In der letztjährigen Staffel fehlten offen queere Kandidat:innen. Mit der Rückkehr von Martin Angelo setzt Sat.1 nun wieder ein Zeichen. Öffentlich äußerte sich der Sender jedoch nicht dazu, ob Diversität bei der Auswahl bewusst eine Rolle spielte.

Senderchef Marc Rasmus erklärte: „Mit Promis unter Palmen eröffnet Sat.1 das Realityjahr mit einem echten Knaller.“ Ob die Mischung aus Prominenz, Konfliktpotenzial und emotionalen Geschichten das Publikum erneut überzeugen wird, bleibt abzuwarten. Die Quoten der letzten Staffel lagen mit rund einer Million Zuschauer:innen deutlich unter denen der ersten Staffeln, die teils mehr als drei Millionen erreichten. 

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