Der Eurovision Song Contest 2026 soll nicht nur auf der Bühne neue Maßstäbe setzen. Auch hinter den Kulissen verfolgt der ORF ambitionierte Ziele. Im Mittelpunkt steht dabei die Arbeitssicherheit der Tausenden Beteiligten.
Große Produktion, hohe Anforderungen
In den Spitzenzeiten sind bis zu 3.000 Mitarbeitende von rund 100 Partnerfirmen in der Wiener Stadthalle für den ESC im Einsatz. Der technische Aufwand ist enorm. Hunderte Kettenzüge, kilometerlange Konstruktionen und schwere Lasten prägen den Aufbau.
Ein eigenes Health-&-Safety-Team koordiniert alle Maßnahmen. Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen begleiten den Prozess. Dazu zählen unter anderem Arbeitsmediziner:innen, Psycholog:innen sowie externe Prüfinstitutionen wie der TÜV.
Ziel: Erstes Gütesiegel für Event
Der ORF hat sich für den Song Contest ein hohes Ziel gesetzt: Er strebt das AUVA-Gütesiegel für Arbeitssicherheit an. Dieses wird in Österreich bisher vor allem an Unternehmen vergeben. Eine Veranstaltung dieser Größenordnung wäre eine Premiere. Die AUVA prüft für das Gütesiegel sowohl die Planung als auch die Umsetzung vor Ort. Dabei stehen sichere Abläufe, Schutzmaßnahmen und Gesundheitsvorsorge im Fokus.
Die zunehmende Komplexität von TV-Produktionen stellt auch höhere Anforderungen an die Sicherheit. Es müssen große Bühnenbilder, aufwendige Technik und internationale Teams koordiniert werden. Der ESC 2026 zeigt, dass Sicherheitsstandards ein zentraler Bestandteil moderner Großveranstaltungen sind. Sie bilden die Grundlage für reibungslose Abläufe und sichere Arbeitsbedingungen.

