HomeStars & PromisEurovision Song ContestESC 2026 startet in Wien: Das erwartet dich beim ersten Semifinale

ESC 2026 startet in Wien: Das erwartet dich beim ersten Semifinale

Heute Abend beginnt der Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Im ersten Halbfinale kämpfen 15 Länder um zehn Finalplätze. Die Show wird von Favoriten, Überraschungen und einem aufwendigen Rahmenprogramm geprägt.

Heute um 21 Uhr startet in der Wiener Stadthalle das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026. Insgesamt treten 15 Länder an, von denen sich zehn für das große Finale am Samstag qualifizieren. Durch den Abend führen Victoria Swarovski und Michael Ostrowski. Der ORF überträgt live in ORF 1.

Am Ende der Live-Show erfahren die Zuschauer heute lediglich, welche Acts weiterkommen. Eine genaue Punktevergabe oder Rangliste wird nicht angezeigt. Die vollständigen Ergebnisse werden erst am Sonntag nach dem Finale veröffentlicht. Neben dem Publikumsvoting fließt auch eine Jurywertung in das Ergebnis ein.

Favoriten und enge Entscheidungen

Bei den Wettbüros haben sich bereits deutliche Favoriten abgezeichnet. Besonders hoch im Kurs stehen Finnland mit Linda Lampenius und Pete Parkkonen, Schweden und Griechenland mit Akylos sowie Israel. Auch Moldau und Serbien dürften ziemlich sicher im Finale stehen.

Schwieriger sieht die Lage für Belgien, Georgien und San Marino aus. Für San Marino mit Senhit und Boy George prognostizieren die Buchmacher nur geringe Chancen auf den Aufstieg. Montenegro und Portugal liefern sich ein knappes Duell um den Einzug.

Einige Acts konnten sich in den letzten Tagen verbessern

Als große Gewinnerin der Probenwoche gilt Alicja aus Polen. Sie konnte ihre Chancen deutlich verbessern und zählt inzwischen zu den sicheren Finalkandidaten. Auch die kroatische Gruppe Lelek konnte sich spürbar verbessern. Estland hingegen musste Rückschläge hinnehmen, da dessen Qualifikationschancen zuletzt sanken.

Außer Konkurrenz treten heute Deutschland und Italien an. Deutschland wird durch Sarah Engels vertreten, die ihren Song „Fire“ präsentiert. Italien schickt Sal Da Vinci mit einer klassischen Popballade ins Rennen.

Auftakt und Abschluss mit starken Acts

Das Halbfinale wird von Moldau eröffnet: Satoshi kombiniert in „Viva, Moldova!“ Rock, Rap und Folk. Schweden setzt mit Felicia auf elektronische Musik, während Serbien mit „Kraj Mene“ als letzter Act mit Metal für einen kraftvollen Abschluss sorgt. Finnland gilt mit „Liekinheitin“ als Topfavorit und bringt eine dramatische Inszenierung auf die Bühne.

Griechenland setzt mit „Ferto“ auf einen energiegeladenen Dance-Track, der bereits bei den Pre-Partys für Aufmerksamkeit sorgte. Israel schickt hingegen „Michelle“, einen mehrsprachigen Popsong, ins Rennen. Auch San Marino erregt Aufmerksamkeit: Boy George steht gemeinsam mit Senhit auf der Bühne und singt „Superstar“.

Showelemente und prominente Gäste

Die Show beginnt mit dem berührenden Film „70 Years of Love“. Anschließend folgt ein großer Bühnenmoment mit einem 70-köpfigen Chor. Stargast Vicky Leandros präsentiert eine Neuinterpretation ihres Klassikers „L’amour est bleu“.

Für humorvolle Unterhaltung sorgt der Interval Act „Kangaroo“, der sich mit dem Missverständnis zwischen Österreich und Australien auseinandersetzt. Abgerundet wird das Programm durch die österreichische Akrobatikgruppe Zurcaroh, die mit spektakulären Choreografien internationale Bekanntheit erlangte.

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