HomeSzeneWienESC 2026: Erste offizielle „Queer Embassy“ eröffnet

ESC 2026: Erste offizielle „Queer Embassy“ eröffnet

Mit „The Queer Embassy“ bekommt der Eurovision Song Contest erstmals einen offiziellen queeren Safer Space. Im Wiener Volksgarten Pavillon stehen während der ESC-Woche Community, Sichtbarkeit und Sicherheit im Mittelpunkt.

Am Mittwoch wurde im Volksgarten Pavillon Wien feierlich die „Queer Embassy“ eröffnet – der erste offizielle queere Safe Space in der Geschichte des Eurovision Song Contest.

RuPaul-Gewinnerin Tia Kofi bei der Eröffnung

Zum Auftakt wurde symbolisch ein Regenbogenband durchschnitten. Mit dabei waren unter anderem der britische Drag-Star Tia Kofi, Gewinnerin von „RuPaul’s Drag Race UK vs. the World“, der Popchor Wien sowie zahlreiche Vertreter:innen der Wiener LGBTIQ+-Community. Durch den Abend führte Comedian Sebastian Humi.

Während der restlichen ESC-Woche wird der Pavillon zu einer zentralen Anlaufstelle für queere Besucher:innen aus ganz Europa. Geplant sind Clubbings, Public Viewings und Afterpartys unter dem Titel „Queers in the Garden“. Auch das große Finale am Samstag soll im Pavillon übertragen werden. Internationale ESC-Fanclubs und Delegationen nutzen die neue Side Event Zone bereits für Treffen und Veranstaltungen.

Treffpunkt für die queere ESC-Community

Die „Queer Embassy“ soll ein offener Ort für alle sein, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder Herkunft. Für trans Personen, Drag Queens und Geflüchtete bleibt der Eintritt kostenlos.

In seiner Eröffnungsrede wies Vangardist-Herausgeber Julian Wiehl auf die zunehmende Gewalt gegen queere Menschen hin. Gerade deshalb seien sichtbare und sichere Räume für die Community wichtig. Auch Andreas Brunner vom Zentrum für queere Kultur und Geschichte Qwien und Monika Haider, die Initiatorin des Diversity-Balls, steuerten Statements bei. 

Die „Queer Embassy“ ist noch bis zum 16. Mai im Volksgarten Pavillon und in der Säulenhalle. 

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