HomeNewsStars & PromisSex-Szenen bei "Heartstopper: Forever", Joe Locke und seine Mutter

Sex-Szenen bei „Heartstopper: Forever“, Joe Locke und seine Mutter

Bei der Weltpremiere von „Heartstopper: Forever“ erinnerte sich Joe Locke, dass seine Mutter ihn in intimeren Szenen gesehen hat, als ihm lieb war. Der Clip wurde inzwischen über eine Million Mal geteilt.

Es passierte bei der Weltpremiere in London: Joe Locke saß im Cineworld Leicester Square. Die Vorführung von „Heartstopper: Forever ist gerade vorbei und er spricht vor der Leinwand über das Erlebnis, seinen Film zum ersten Mal mit seiner Familie und vor Publikum zu sehen.

Ein Blowjob in voller Größe – und die Mutter schaut zu

Was ihn dabei beunruhigt hat: „Die Leinwand war so groß! Meine Mutter sitzt hier und schaut dabei zu, wie ich auf der Leinwand einen Blowjob bekomme“, sagt Locke und der Saal bricht in Gelächter aus. Lachen, Applaus, Verständnis. Die Zuschauer:innen hatten sofort Mitleid mit dem Schauspieler und seiner Mutter.

Was dann folgt, überrascht selbst Locke: Ein Mitschnitt des Moments verbreitet sich auf der Plattform X und erreicht binnen kürzester Zeit über eine Million Aufrufe. Die Community zeigt keine Häme, sondern Verständnis – die Empathie für den Schauspieler ist groß. Schließlich möchte niemand seine Eltern dabei haben, wenn man sich in so intimen Szenen zeigt.

Die unbequeme Wahrheit hinter den schönen erotischen Szenen

Dieser humorvolle Moment zeigt jedoch auch etwas anderes: den großen Unterschied zwischen erotischen Szenen im Film und der Realität am Set. Ein Unterschied, der weniger romantisch ist, als viele denken.

„In einem stillen Raum mit vielen älteren Männern“, antwortet Connor auf die Frage, wie die Szenen entstehen. Locke ergänzt: „Eine Kamera direkt neben deinem Gesicht, während du einen Cock-Sock trägst.“ Das ist nicht gerade das, was man sich vorstellt, wenn man die fertigen Szenen sieht.

Bei den intimen Szenen geht es um den Inhalt

Trotzdem betonen beide Schauspieler, dass sie sich am Set sehr sicher gefühlt haben. „Das ist definitiv ein Schritt weiter als die bisherigen Intimszenen in Staffel drei, aber sie fühlen sich gut an“, erzählt Locke gegenüber PinkNews. „Beim Drehen habe ich mich sehr sicher gefühlt.“

Connor unterstreicht die Wichtigkeit dessen: „Als Schauspieler, der in einer intimen Szene spielt, sollte man immer dieses Level an Autonomie und Sicherheit haben. Falls nicht, dann ist etwas schiefgelaufen.“ Ein professionelles Intimacy-Coordination-Team sorgte dafür, dass die Aufnahmen nicht nur gut aussahen, sondern sich auch gut anfühlten.

„Für jeden Menschen ein wichtiger Teil des Lebens“

Davon gibt es im Finale deutlich mehr als in den bisherigen Staffeln. Joe Locke und Kit Connor betonen, dass diese Szenen nur deshalb vorhanden sind, weil sie zur Geschichte passen. „Es wäre seltsam gewesen, wenn wir das nicht gezeigt hätten”, sagt Locke dem Guardian. „Nur weil unsere Serie eine aufrichtigere Form queerer Repräsentation zeigt, bedeutet das nicht, dass Sex nicht gezeigt werden sollte. Er ist schließlich für jeden Menschen ein wichtiger Teil des Lebens.“

Locke fasst zusammen: „Die Intimszenen in Heartstopper haben sich immer notwendig und geschmackvoll angefühlt. Ich denke, das ist der wichtigste Teil beim Drehen von Intimszenen.“ Das ist vielleicht eine Lehre für andere Produktionen – und gleichzeitig ein Beweis dafür, dass „Heartstopper“ nicht nur inhaltlich, sondern auch hinter den Kulissen das Richtige gemacht hat.

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