Donald Trump mit Macho-Sprüchen gegen Trans-Misswahl-Kandidatin

Der Konflikt um eine transsexuelle Kandidatin für die Miss Universe Canada Wahl geht nun unter die Gürtellinie – im wahrsten Sinne des Wortes. Donald Trump, konservativer Multimillionär und Herr über die Miss-Universe-Veranstaltungen, bittet quasi zum Schwanzvergleich.

So ätzt er gegen Gloria Allred, eine bekannte US-Frauenrechtsanwältin, die die transgender Kandidatin Jenna Talackova vertritt. Allred sagte in einer Pressekonferenz, dass es diskriminierend sei, wenn Talackova ihre Geschlechtszugehörigkeit beweisen müsse. Jenna habe „Mr. Trump auch nicht aufgefordert zu beweisen, dass er ein natürlich geborener Mann ist, sie wollte keine Fotos seiner Geburt sehen oder seine Anatomie in Augenschein nehmen“, argumentierte die Juristin.

In einem Telefoninterview mit dem Klatsch-Portal TMZ antwortet der bekennende Macho gänzlich unbescheiden: „Ich denke, Gloria wäre sehr sehr beeindruckt von meinem Penis“. Dass Talackova kurzzeitig aus dem Bewerb genommen wurde, weil sie nicht als Frau geboren wurde, ist für Trump kein Problem. Er werde sich nicht bei der 23-Jährigen entschuldigen. Zwar sei das öffentliche Interesse an dem Wettbewerb begrüßenswert – „der Ticketverkauf geht durch die Decke“, doch „es könnte mich nicht weniger kümmern, ob sie teilnimmt.“