Roland Emmerich: Traumhochzeit in West Hollywood

Auch wir gratulieren dem frischverheirateten Paar herzlich :)

Roland Emmerich und Omar de Soto
Warner Bros. Deutschland

Der deutsche Regisseur Roland Emmerich hat in Los Angeles seinen 33 Jahre jüngeren Freund Omar de Soto geheiratet. Das berichtet unter anderem die Berliner Boulevardzeitung „B.Z.“.

Im März hat sich das ungleiche Paar verlobt

Die beiden Männer sind seit acht Jahren ein Paar. Am Samstag um 19.45 Uhr Ortszeit gaben sich der Filmemacher und de Soto auf dem 1,7 Hektar großen Anwesen von Emmerich in den West Hollywood Hills das Ja-Wort. Das Paar ist seit März verlobt.

Anlässlich der Verlobung sagte Emmerich, dass er früher eigentlich kein großer Freund der Ehe war: „Das war für mich immer zu konform mit der Gesellschaft. Das hat sich ein bisschen spießig angefühlt“, gestand der Regisseur.

120 Gäste eingeladen, auch aus Deutschland

Zur Trauung eingeladen waren etwa 120 Gäste, darunter auch Regie-Kollege Wolfgang Petersen, Moderator Maxi Arland, Schauspieler Ralf Möller, Moderatorin Désirée Nosbusch und „Tokio Hotel“-Sänger Tom Kaulitz. Auch Emmerichs Mutter Hilde und seine Cousine Andrea waren unter den Gästen.

Nach der Zeremonie gab es der „B.Z.“ zufolge ein gesetztes Essen, bei dem unter anderem Pulled Beef, Fisch und Pasta in Trüffelbutter serviert wurde. Dazu spielte eine Band Musik der 1920er-Jahre. „Es war ein Abend ganz ohne Chichi, es war ein echtes Fest für die Liebe“, erinnert sich ein Gast gegenüber der Boulevardzeitung.

Nach dem offiziellen Teil fand auf dem Anwesen noch eine große Party anlässlich der Hochzeit statt, zu der 120 weitere Gäste eingeladen waren.

Emmerich: Spezialist für Katastrophen-Blockbuster

Der aus Sindelfingen bei Stuttgart geborene Roland Emmerich gehört zu den erfolgreichsten deutschen Filmemachern der letzten Jahrzehnte. Vor allem Katastrophenfilme mit gewaltigen Effekten wurden zu seiner Spezialität. Insgesamt spielten Filme wie „Independence Day“, „Godzilla“, „The Day After Tomorrow“, „2012“ oder „Der Patriot“ weltweit dreieinhalb Milliarden Dollar ein.

Seine Homosexualität machte der 61-Jährige erst relativ spät öffentlich. „Früher hat keiner gewusst, dass ich schwul bin, heute ist mir das wurscht. Ich finde es wichtig, dass man zu politischen Themen wie der Homosexuellen-Ehe Stellung bezieht“, sagte er einmal dem Nachrichtenmagazin „Focus“.