EuroPride: Sportbewerbe schwächeln

Dieses Wochenende steht das schwul-lesbische Festival EuroPride in Zürich ganz im Zeichen des Sports – wenn auch nicht mit dem gewünschten Erfolg. Wie die Schweizer Zeitung „20 Minuten“ berichtet, haben sich für die Wettkämpfe in acht Disziplinen bis jetzt rund 300 Personen angemeldet – gerechnet hatten die Organisatoren allerdings mit 500.

„Es finden halt jeden Monat irgendwo in Europa schwul-lesbische Sportturniere statt“, seufzt EuroPride-Sportkoordinator Cristian Rentsch. Dem entsprechend sind unter den Teilnehmern auch fast nur Schweizer. Beliebteste schwul-lesbische Sportart mit über 100 Teilnehmern ist Badminton, das Fußball- und das Volleyballturnier mussten allerdings sogar mangels Teams abgesagt werden.