CNN-Mann Anderson Cooper ist jetzt auch offiziell schwul

Es gibt Coming Outs, die überraschen nicht, aber man freut sich doch: So wie bei CNN-Anchor Anderson Cooper. Jeder wusste, dass er schwul ist, er wurde auch schon von der schwul-lesbischen Mediengruppe GLAAD geehrt, doch selbst offen gesagt hat er es eigentlich noch nicht. Bis jetzt.

In einem offen Brief an Andrew Sullivan, persönlicher Freund Coopers und Kolumnist der Website „The Daily Beast“, räumte der 45-Jährige ein, aus beruflichen Gründen nie über sein Privatleben gesprochen zu haben. Aus Prinzip, nicht, weil er sich verstecken wollte.

Doch nun sei es für ihn wichtiger, Sichtbarkeit zu demonstrieren “als meine Privatsphäre zu wahren.” Er habe dadurch immer den Eindruck erweckt, etwas zu verbergen. Und das stimmt nicht: “Tatsache ist, ich bin schwul, war es immer, werde es immer sein und ich könnte nicht glücklicher und zufriedener mit mir selbst sein – und stolz.”

Mit seiner Offenheit möchte er Sullivan unterstützen und anderen Mut machen: „Es gibt auch heute noch viele Fälle, in denen junge Menschen tyrannisiert werden, Diskriminierung stattfindet oder Menschen jeden Alters aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Gewalt angetan wird. Deshalb glaube ich, dass es wichtig ist, klarzustellen, wo ich stehe“, so Anderson Cooper weiter.

Anderson Cooper ist nicht der einzige Moderator bei CNN, der offen gleichgeschlechtlich liebt. Vor ihm haben sich auch seine Kollegen Don Lemon, Jane Velez-Mitchell und Richard Quest geoutet.

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