[Video] Madonna demonstriert gegen Homo-Verbot bei Pfadfindern

Madonna wurde ihrer Rolle als Schutzheilige der Schwulen wieder gerecht: Als sie bei den 24. GLAAD Media Awards dem offen schwulen CNN-Reporter Anderson Cooper einen Preis für sein Lebenswerk überreichte, tauchte sie in einer Pfadfinder-Uniform auf – als Protest, dass diese keine schwulen und lesbischen Mitglieder wollen.

In ihrer Rede sagte sie, dass sie selbst Pfadfinderin war – aber rausgeschmissen wurde, weil ihr Rock zu kurz gewesen sei und sie „alle Kekse gegessen hat“. Madonna sagte, dass sie gern Teil der männlichen Pfadfinder gewesen wäre, aber das nicht durfte. „Ich glaube, das ist bescheuert. Ich kann Feuer machen, ich kann ein Zelt bauen, ich habe einen guten Orientierungssinn und kann Kätzchen aus Bäumen retten. Ich wollte der Gesellschaft etwas Gutes tun.“

In ihrer insgesamt 12-minütigen Rede hat die 54-Jährige Mobbing und Homophobie verurteilt und sich für die Redefreiheit stark gemacht. Dann hat sie Anderson Cooper angekündigt: „Der Grund, warum ich dich liebe ist, dass die ein Kämpfer für die Freiheit bist.“

Cooper wurde mit dem „Vito Russo Award“ ausgezeichnet. Diesen Preis bekommt jedes Jahr eine offen schwule, lesbische oder transgender Medienpersönlichkeit, die für gleiche Rechte einsteht. In den Vorjahren wurde der Preis unter anderem an Sir Elton John, Ricky Martin und Rosie O’Donnell vergeben.