Südafrika: Teile Dein Coca-Cola nicht mit einem Schwulen!

Teile Dein Coca-Cola nicht mit einem Schwulen: Als der US-Konzern die auch bei uns beliebte Kampagne in Südafrika gestartet hat, ist ihm ein ordentlicher Fehler unterlaufen.

Es war eine der beliebtesten Werbeaktionen, die Coca-Cola in den letzten Jahren gemacht hat: Im Internet konnte man den Namen seines Liebsten auf eine virtuelle Cola-Dose schreiben und sich so quasi die braune Brause teilen. Nun wurde diese Aktion auch in Südafrika gestartet. Doch wer sein Coca-Cola mit einem Schwulen teilen will, wird enttäuscht. Das Wort „gay“ steht offenbar auf der schwarzen Liste – statt der personalisierten Dose kommt die Nachricht „Oops. Tun wir einmal so, als ob du das nicht geschrieben hast.“ Heteros sind als Trinkpartner übrigens willkommen – das Wort „straight“ fällt nicht durch den gestrengen Filter.

Eine Stellungnahme von Coca-Cola zu diesem Fauxpas steht noch aus. Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass Coca-Cola wegen seiner Haltung gegenüber Lesben und Schwulen in die Kritik gerät. Im August hat der Getränkekonzern verlautbart, dass man die russischen Gesetze gegen „Anti-Homo-Propaganda“ zwar nicht gutheiße, als Sponsor eine Verlegung der Olympischen Spiele aus Sotschi aber nicht unterstütze.