Facebook-Regenbogenbilder: Idee kam von Praktikanten

Mehr als 26 Millionen Facebook-User haben ihr Profilbild in Regenbogen-Farben eingefärbt – nicht nur, um die Öffnung der Ehe durch den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten zu feiern, sondern auch weil auf der ganzen Welt Lesben- und Schwulenparaden stattfinden, die an die Unruhen in der Christopher Street und damit die Geburtsstunde der modernen Schwulenbewegung erinnern.

Nun hat Alex Schultz, offen schwuler Vizepräsident für Wachstum bei Facebook, erzählt, wie es zu diesem Filter kam: Die Idee dazu hatten zwei Praktikanten, Austin Freel and Scott Buckfelder.

„Wir haben das für einen einzigen Grund programmiert: Um Leuten eine schnelle Möglichkeit zu geben, mit uns das Pride-Wochenende zu feiern“, schreibt Schultz in einem Facebook-Blog. Damit weist er Spekulationen zurück, bei der Funktion könnte es sich um ein Experiment mit Usern gehandelt haben.

Das Programmieren habe nur zwei Tage gedauert – „und es war ein wunderbarer Zufall, dass es am gleichen Tag fertig war, an dem der Supreme Court die Ehe geöffnet hat“ schreibt Schultz weiter.

„Es war wirklich ein unglaublicher Zufall, der für mich sehr emotional war, weil Prop 8 (Das Eheverbot für Lesben und Schwulen in Kalifornien durch eine Volksabstimmung, Anm. d. Red.) für mich der Grund war, mich schlussendlich überall zu outen, unwiderruflich, in der Firma – und ich war glüchklich, eine kleine Rolle zu spielen, dem Team zu helfen, diese Funktion umzusetzen“, so Alex Schultz weiter.

Unter den 26 Millionen Facebook-Nutzern, die ihr Profilbild eingefärbt haben, waren unter anderem auch jede Menge Prominenter, wie Leonardo DiCaprio, Anne Hathaway oder Arnold Schwarzenegger.