Song Contest: Madonna mit 30 Tonnen Ausrüstung in Tel Aviv gelandet

Zwei Lieder im Finale: Verhandelt wurde bis zum Schluß

Madonna
David Shankbone/Wikimedia - CC BY-SA 3.0

Am Dienstag hat die EBU den Auftritt von Madonna beim Finale des Eurovision Song Contest in Tel Aviv noch dementiert. „Die European Broadcasting Union hat Madonna nie als Act bestätigt“, erklärte Jan Ole Sand, Executive Supervisor des Song Contests. „Wenn wir keinen unterschriebenen Vertrag haben, kann sie nicht auf unserer Bühne auftreten“, machte er klar.

Bis zur letzten Minute wurde über den Auftritt verhandelt

Allerdings bestätigte er, dass man noch immer mit dem Popstar verhandle. Nun scheint der Vertrag unterzeichnet zu sein. Denn am Mittwoch ist Madonna mit nicht weniger als 130 Leuten und 30 Tonnen Ausrüstung in Tel Aviv angekommen. Sie soll am Samstag zwei Songs präsentieren und so die Werbetrommel für ihr neues Album „Madame X“ kräftig rühren.

Finanziert wird der Auftritt durch den israelisch-kanadischen Geschäftsmann und Multimilliardär Sylvan Adams. Er trägt auch die gesamten Kosten für den Auftritt. Schätzungen gehen davon aus, dass diese rund 1,3 Millionen Dollar betragen werden. 

Madonna soll zwei Lieder singen und dabei nicht politisch sein

Dabei soll sie kurz vor der israelischen Vorjahressiegerin Netta auftreten, die ihre neue Single „Nana Banana“ präsentiert. Informationen zufolge zwei Lieder singen: Einmal einen ihrer bekannten Hits, und dann ein Stück von ihrem neuen Album „Madame X“.

Um den Auftritt von Madonna hat es im Vorfeld heftige Kontroversen gegeben. Heftig wurde diskutiert, ob ihre Lieder nicht zu politisch ausfallen werden. Denn der Song Contest verbietet politische Inhalte. Und so könnte der Auftritt der 60-jährigen Amerikanerin doch noch zum Politikum werden.

Auf jeden Fall beim großen Finale werden einige Song-Contest-Klassiker dabei sein: In der Pause ist ein Medley geplant, an dem unter anderem Conchita und Verka Serduchka teilnehmen werden.