Sonntag, 3. März 2024
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Schwulenfeindlicher Angriff am Kölner Ebertplatz

Für einen 30-Jährigen nahm der Rosenmontag ein bitteres Ende

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Einen mutmaßlich schwulenfeindlichen Übergriff hat es in der Nacht zum Dienstag in Köln gegeben: Zwei Männer und eine Frau stehen im Verdacht, gegen 3.00 Uhr früh einen 30 Jahre alten Kölner homophob beleidigt und auf ihn eingetreten zu haben. Nun sucht die Polizei nach Zeugen.

Nachdem er ihnen eine Kusshand zugeworfen hatte, wollten die Verdächtigen den Mann verprügeln

Der Vorfall begann am Ebertplatz: Wie die Kölner Polizei mitteilte, sollen zwei Männer Anfang 20 und eine gleichaltrige Frau mit langen blonden Haaren auf den Mann zugelaufen sein, als er ihnen eine Kusshand zuwarf. Der Mann flüchtete daraufhin in den angrenzenden Theodor-Heuss-Park.

Während seiner Flucht in den Park stürzte der 30-Jährige. Als er am Boden lag, sollen die Tatverdächtigen auf den Mann eingetreten haben. Dann raubten sie seine regenbogenfarbige Jacke und konnten unerkannt in unbekannte Richtung flüchten. 

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Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe

Nun bittet die Polizei um Hinweise auf die Täter:innen oder die Tat. Zuständig sind die Ermittler:innen des Kriminalkommissariats 14 unter der Rufnummer +49/(0)221/229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

Der Ebertplatz im Zentrum Kölns gilt als Kriminalitätsschwerpunkt. Besonders in der Nacht gilt der U-Bahn-Knotenpunkt als gefährlich. Stadt und Polizei bezeichnen den Platz offiziell als „Angstraum“, es gibt auch eine Videoüberwachung. Trotzdem kommt es immer wieder zu gewalttätigen Vorfällen.

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