Mittwoch, 19. Juni 2024
HomeNewsStars & Promis"Prince Charming" Nicolas Puschmann: Falsche Anschuldigungen im Gericht

„Prince Charming“ Nicolas Puschmann: Falsche Anschuldigungen im Gericht

Peinlicher Auftritt für “Prince Charming” Nicolas Puschmann vor Gericht: Eine angeblich schwulenfeindliche Attacke auf einem Weihnachtsmarkt in Hamburg spielte sich nicht so ab, wie es der 31-Jährige seinen Fans erzählte...

Meistgelesen

Neu auf GGG.at

Es war ein Besuch auf „Hamburgs geilstem Weihnachtsmarkt“ Anfang Dezember im Stadtteil St. Pauli, der für den ersten „Prince Charming“ Nicolas Puschmann mit einer blutigen Nase und einer aufgeplatzten Lippe endete. Ein Security habe ihn geschlagen und Schwuchtel genannt, so der 31-Jährige nach dem Vorfall. „Wie ekelhaft können Menschen bitte sein?“, fragte der Reality-Star seine Fans in einer Instagram-Story: „So ist es halt manchmal als schwuler Mann in Deutschland.“ 

Sein Management versuchte noch, die Angelegenheit nicht aufkochen zu lassen

Sein Management versuchte kurz darauf, die Wogen zu glätten und erklärte, es habe sich dabei nicht um eine schwulenfeindliche Tat gehandelt, sondern ein Missverständnis „wegen eines Wasserschlauchs“ gegeben. Ein Security habe „deutlich überreagiert“ und zugeschlagen, heißt es weiter. Puschmann stellte dennoch Strafanzeige wegen Körperverletzung.  

Nun wurde der Fall vor dem Amtsgericht Hamburg verhandelt – und Puschmann holte sich erneut eine blutige Nase, diesmal im übertragenen Sinn. Der Security wies alle Vorwürfe zurück und berief sich auf Notwehr: Der „Prince Charming“-Star habe ihn angegriffen. Eine Aussage, die von einer Standlerin bestätigt wurde.

- Werbung -

Mit 1,66 Promille soll Puschmann den Security übelst beleidigt haben

Offensichtlich haben Puschmann und ein Freund einen Wasserschlauch abgerissen, woraufhin sie vom Security-Mann zurechtgewisen wurden. „Herr Puschmann sagte immer wieder: ‚Du weißt nicht, wer ich bin‘ und hat ihn als ‚fette Wanze‘ betitelt“, so die 47-Jährige. Der Security habe ihrer Aussage zufolge besonnen reagiert.  

Puschmann, bei dem später 1,66 Promille Alkohol im Blut festgestellt wurden, sei dann mit letzter Kraft auf den Security losgegangen, so die Standlerin: Dieser habe sich gewehrt, „Prince Charming“ sei dabei gestürzt und habe daraufhin geweint. Das Gericht sprach den Security-Mann, der seit 20 Jahren im Geschäft ist, frei. Die Kosten für das Verfahren trägt die Staatskasse. 

„Es ist mir super unangenehm, dass ich so betrunken und vermutlich nicht zurechnungsfähig war“, so Puschmann vor Gericht kleinlaut. Für ihn könnte der Vorfall noch ein Nachspiel haben. Nachdem „Prince Charming“ auch am nächsten Tag vor der Polizei bei seinen Behauptungen blieb, habe sein Mandant Aufträge verloren, so der Anwalt des Sicherheitsmannes. Er soll nun überlegen, Puschmann auf Schadenersatz zu verklagen.