Montag, 15. Juli 2024
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RosaLila PantherInnen beim Kampf gegen Queerfeindlichkeit vorne dabei

Mit dem Projekt "queerfacts" investiert das Sozialministerium 260.000 Euro in Sexismusprävention. Als Partner für die Steiermark sind die RosaLila PantherInnen dabei, die größte LGBTI-Organisation des Bundeslandes.

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Entstanden ist „queerfacts“ aus einer ehrenamtlichen Initiative von steirischen Lehramtsstudent:innen im Jahr 2007. Durch Förderungen der Stadt Graz und dem Land Steiermark konnte das Projekt professionalisiert werden.

Erfahrungsaustausch mit Jugendlichen soll Vorurteile abbauen

Die Idee dahinter: Jugendliche in bis zu drei Unterrichts-Einheiten Themen rund um Liebe und Sexualität. Vorurteile und Stereotype werden aufgegriffen und so ein Platz für einen offenen Erfahrungsaustausch geschaffen. So sollen die Teilnehmer:innen lernen, gegensätzliche Ansichten fair zu kommunizieren und sich gleichzeitig auf Verbindendes zu konzentrieren.

Das ist wichtig – denn jeden Tag wird in Österreich mehr als eine Straftat gegen Mitglieder der LGBTI-Community gemeldet. Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein. Hier bereits im Vorfeld aktiv zu werden, kann viel Leid verhindern.

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Sozialministerium fördert „queerfacts“ mit 260.000 Euro

Seit 1. März gibt es „queerfacts“ nun neben der Steiermark auch in Wien und Salzburg, wobei in der Steiermark die RosaLila PantherInnen für die Workshops verantwortlich sind. Das Sozialministerium unterstützt die Initiative mit 260.000 Euro.

“Die Bekämpfung von Diskriminierung und Hass gegen LGTBIQA+-Personen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Als Sozialminister ist es mir besonders wichtig, den Prozess der Aufklärung und Sensibilisierung voranzutreiben und die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen zu unterstützen”, betont Sozialminister Johannes Rauch von den Grünen.  

„Bildung ist die mächtigste Waffe, die man einsetzen kann, um die Welt zu verändern“

“Bildung ist die mächtigste Waffe, die man einsetzen kann, um die Welt zu verändern, wusste bereits Nelson Mandela! Wir wollen mit queerer Bildung und Aufklärung zur Prävention von Extremismus- und Sexismus beitragen”, betont Joe Niedermayer, Vorsitzender der RosaLilaPantherInnen. 

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Ihm ist klar: “Wir wissen, dass wir die Meinung von Menschen mit homophoben Gedanken nicht ändern können. Doch wir können es wohl schaffen, dass alle Menschen einander mit Toleranz und Akzeptanz begegnen. Davon bin ich überzeugt!”