Donnerstag, 30. Mai 2024
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Linzer Regenbogen-Sitzgruppe nach einem Tag beschmiert

Eine Regenbogen-Sitzgruppe sollte in Linz als Symbol für Vielfalt und Toleranz dienen - doch nach nicht einmal 24 Stunden haben Homo-Hasser die Sitzmöbel in der Einfaltstraße schon beschmiert.

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Insgesamt fünf Mal wurde die Regenbogenbank in der Linzer Einfaltstraße bereits zum Ziel von Vandalen. Immer wieder wurde sie beschmiert oder zerstört. Zuletzt wurde sie sogar in einen Altpapier-Container gestopft. Ausgeforscht konnte bis jetzt keiner der Täter werden.

Anstatt einfach nur die Bank zu reparieren, hat sich die zuständige Stadträtin Eva Schobesberger von den Grünen für ein deutliches Zeichen entschieden: Nun stehen an der Stelle der Bank gleich zwei Sitzgelegenheiten und ein Tisch in Regenbogenfarben. 

Im Boden verankert, aber trotzdem nicht vandalensicher

„Die neuen Bänke machen deutlich: Homophobie hat in unserer Stadt keinen Platz“, so Schobesberger bei der Präsentation der Regenbogen-Sitzgruppe am Dienstag. Um den Vandalen das Leben schwer zu machen, hat die Stadt Linz die Sitzgruppe fest im Boden verankert.

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Doch davon ließen sich unbekannte Täter nicht abschrecken. Wie die Kronen Zeitung berichtet, wurden die bunten Sitzflächen und Teile des Tisches nur einen Tag später mit schwarzer Farbe beschmiert. Nun dürfen die Mitarbeitenden des Linzer Magistrats noch einmal ausrücken, um die Sitzmöbel wieder instand zu setzen.