Samstag, 15. Juni 2024
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Lenny Kravitz: Seine Beziehung zu schwulen Männern zu Karrierebeginn

Er ist der Traum auch vieler schwule Männer: Rock-Ikone Lenny Kravitz. Nun hat er erstmals darüber gesprochen, wie ihn die queere Community inspiriert hat.

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Auch, wenn Lenny Kravitz hetero ist – er war schon immer ein überzeugter Verbündeter der LGBTI-Community. Und das liegt nicht nur daran, dass der 59-Jährige seinen perfekten Körper gerne ziemlich sexy zeigt, wie zuletzt in seinem Video zum Song „TK421“.

Gegenüber dem US-Magazin Esquire sagte Kravitz, wie die Schwulencommunity von Anfang an einen großen Einfluss auf seine Karriere und sein Leben hatte. „Nicht nur in Mode und Stil, denn das ist einfach etwas ganz Besonderes“, erinnert er sich: „Sie haben mich großgezogen.“

Lenny Kravitz wurde von der Schwulencommunity sozialisiert

„Ich war auf der Straße – es war meine Entscheidung – und es waren die Achtzigerjahre in West Hollywood“, so Lenny Kravitz weiter: „Es war diese Zeit… Künstler, Musiker, Friseure und Designer – das waren die Leute, mit denen ich Zeit verbrachte.“ 

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Er wollte mit Kreativen zusammen sein, erinnert sich der 69-Jährige in dem Interview, und die meisten Leute, die er traf, kamen aus der Schwulencommunity von West Hollywood. „Sie haben mich beschützt. Mich erzogen. Mir zu essen gegeben“, erinnert sich Lenny Kravitz, der in Kürze sein zwölftes Studioalbum „Blue Electric Light“ veröffentlichen wird.

Ein bisexueller Freund war das Vorbild für seine Rolle in „Die Tribute von Panem“

Und das war nicht die einzige Verbindung zur queeren Community, die Kravitz nachhaltig geprägt hat. Bereits im Jahr 2012 hat er darüber gesprochen, dass seine Figur Cinna, die er in „Die Tribute von Panem“ gespielt hat, von einem queeren Freund inspiriert wurde.

„Dieser Freund, mit dem ich aufgewachsen bin, hat mich sehr inspiriert, ein Mensch, der Tänzer und Performer ist und zufälligerweise bisexuell ist“, so Kravitz damals in einem Interview mit Vulture .

Die Sexualität seiner Figur ist – trotz des Vorbildes – allerdings nebensächlich. „Ich habe keine Ahnung, ob Cinna schwul ist. Das Schöne ist, es spielt keine Rolle“, so Lenny Kravitz weiter.

Lenny Kravitz ehrt einen fast vergessenen schwulen schwarzen Bürgerrechtler

Zuletzt hat Kravitz einer fast vergessenen Bürgerrechtsikone Tribut gezollt: Er schrieb für den Soundtrack des Netflix-Biopics „Rustin“ den Song „Road to Freedom“.

„Bayard Rustin, einer der größten Aktivisten und Organisatoren, die die Welt je gekannt hat, wurde praktisch aus der Geschichte gestrichen, weil er ein offen schwuler Schwarzer war“, so der Sänger.