Sizzla in Wien: „Keine homophoben Texte“

Planet Music verlangt Erklärung vom Künstler

Sizzla
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Eine erste Reaktion zum Auftritt des jamaikanischen Hass-Sängers Sizzla gibt es vom Vermieter des Planet Music.

Wie Gemeinderat Marco Schreuder von den Grünen sagt, legt Planet Music Wert darauf, „dass sich der Künstler vor jedem Konzert schriftlich verpflichtet, keine Texte der von ihnen genannten Art bzw. Inhalte zur Aufführung zu bringen und sich auch daran hält.“ Der Veranstaltungsort distanziert sich laut Schreuder „von Anbeginn an und für immer in aller Deutlichkeit von Rassismus, Nationalismus und allen Spielarten von ‚geistigem Dreck'“.

Stellungnahmen dieser Art sind aber auch problematisch. Erstens, hielt sich zum Beispiel Bounty Killer bei seinem Münchner Konzert nicht an die Vereinbarung gehalten hat, und zweitens, weil lesben- und schwulenfeindliche Texte in Jamaika sehr wohl gesungen und von den Fans sogar gewünscht werden.