Masturbieren gegen Prostatakrebs

Häufiges Masturbieren kann das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, reduzieren. Das berichtet die BBC. Australische Forscher haben herausgefunden, dass sich krebserregende Stoffe in der Prostata sammeln, wenn Männer nicht regelmäßig ejakulieren.

Die Wissenschaftler haben für ihre Studie mehr als 2.000 Männer untersucht. Resultat: Die Männer, die zwischen 20 und 50 am öftesten abgespritzt haben, hatten die geringste Wahrscheinlichgkeit, an diesem Krebs zu erkranken. Mit mehr als fünf Ejakulationen pro Woche sinkt das Krebsrisiko um ein Drittel. Richtiger Sex hat nicht den gleichen Effekt auf die Gesundheit, weil gleichzeitig das Risiko steigt, eine Geschlechtskrankheit zu bekommen, was wiederum das Krebsrisiko erhöht.

„Könnten wir die Ejakulationen herausrechnen, die mit Sex zu tun haben, wäre die schützende Wirkung von Ejakulationen sogar noch höher ausgefallen“, erklärt Graham Giles vom Cancer Council Victoria, das die Studie koordiniert hat.

Studien an Tieren haben gezeigt, dass krebserregende Stoffe in der Prostata abgelagert werden können. Bei einer Ejakulation vermischt sich das Sperma mit der Prostataflüssigkeit, und diese Stoffe werden quasi aus der Prostata gespült.