Mittwoch, 21. Februar 2024
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Britische Konservative in „Homo-Falle“

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Im britischen Wahlkampf haben sich die konservativen Tories betont schwulen- und lesbenfreundlich gegeben. Doch durch zwei Vorfälle in den letzten Tagen bröckelt das Image.

So mussten die schottischen Konservativen jetzt, gut eine Woche vor der Wahl, den Kandidaten Philip Lardner aus der Partei ausschließen. Er hatte auf seiner Homepage geschrieben, Homosexualität sei „nicht normal“. Die Äußerung wurde mittlerweile gelöscht. Andrew Fulton, Chef der schottischen Tories, betonte, dass die Äußerung „zutiefst verletzend und inakzeptabel“ sei.

Es ist nicht der einzige Rückschlag, den die Konservativen unter Parteichef David Cameron bei ihrem Image als lesben- und schwulenfreundliche Partei hinnehmen mussten. Letztes Monat hatte der als Innenminister vorgesehene Chris Grayling für Aufregung gesorgt: Er hatte sich dafür ausgesprochen, dass strenggläubige Christen ihr Bed-and-Breakfast-Angebot homosexuellen Gästen verweigern können. Grayling musste sich für seine Äußerung ebenfalls entschuldigen.