Cynthia Nixon möchte Freundin in New York heiraten

Dass Cynthia Nixon, die Darstellerin der Miranda im gerade angelaufenen zweiten Teil des „Sex and the City“-Kinofilms, New York liebt, ist bekannt. Genauso liebt die 44-jährige auch ihre Freundin Christine Marinoni. Das möchte Nixon nun kombinieren – und ihre Freundin in New York heiraten. Da das heute noch nicht geht, kämpft sie für die Gleichstellung lesbischwuler Beziehungen im „Big Apple“.

Für dieses Engagement wurde sie auch kürzlich vom lesbischwulen Medienverein „GLAAD“ ausgezeichnet. Doch wollen Nixon und Marinoni, die seit 2004 zusammen und seit einem Jahr verlobt sind, „nicht für immer auf New York warten“, wie sie dem Internetportal „Contactmusic“ verriet. Sollte es für schwule und lesbische Paare in naher Zukunft keine Möglichkeit geben, in ihrer Heimatstadt zu heiraten, würde das Paar sich auch in einem anderen Staat das Ja-Wort geben. Momentan ist das in sechs US-Bundesstaaten, unter anderem Massachusetts und Connecticut, möglich.

Aus ihrer Ehe mit dem Englischprofessor Danny Mozes hat Cynthia Nixon zwei Kinder, die seit der Trennung der Eltern im Jahr 2003 bei ihrer Mutter leben. Dass sie sich ein Jahr später in eine Frau verliebt hat, ist für die Schauspielerin Schicksal: „Ich dachte mir: Dieser Mensch ist unwiderstehlich. Wie kann ich ihn vorbeiziehen lassen?“, schwärmt die New Yorkerin im lesbischwulen Magazin „The Advocate“. Im Prinzip sei Marinoni „ein kleiner Mann mit Busen“, den die Schauspielerin für ihre Männlichkeit liebt.