Sonntag, 14. April 2024
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Hersteller von „Rush“-Poppers stellt Betrieb ein

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Unter schwulen Männern ist „Rush“ wohl die beliebteste Poppers-Marke. Wer darauf vertraut, sollte sich schnell einen kleinen Vorrat anlegen. Nach Informationen des Internet-Portals „gay.com“ hat der Hersteller die Produktion eingestellt – und der Gründer des Unternehmens Selbstmord begangen.

Über die Hintergründe des Selbstmordes von Joe Miller, Inhaber von Pac West Distributing (PWD), herrscht Unklarheit. Der 59-jährige soll sich bereits am 25. August das Leben genommen haben. Er machte mit der Substanz ein Vermögen, und unterstützte mit dem Geld unter anderem auch die demokratische Partei. So gründete er unter anderem die „Indiana Stonewall Democrats“, eine lokale lesbischwule Parteigruppe.

Der Freitod Millers dürfte allerdings mit dem Ende seines Poppers-Imperium zusammenhängen: Ein New Yorker Blogger berichtet, dass „Rush“ in der Stadt nicht mehr erhältlich sei, die Websites der Firma wurden vom Netz genommen. Angeblich gab es bei der Herstellerfirma eine Razzia der Bundespolizei. Bestätigt wurden diese Gerüchte allerdings noch nicht.

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Poppers ist der Handelsname für Amylnitrit und ähnliche Verbindungen. Sie führen zu einem kurzen, aber intensiven Rausch, bei dem auch die Muskeln entspannt werden. Bei normaler Dosierung ist es – abgesehen von leichten Verätzungen der Nase – keine Gefahr. Zusammen mit bestimmten Drogen oder Potenzmitteln wie Viagra oder Cialis kann es allerdings zu einem überraschenden Blutdruckabfall kommen, der sofort zum Tod führt.

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