FPÖ verunglimpft Parade als „linksextreme Demo“

Wenn es ums Austeilen geht, steht die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) oft in der ersten Reihe. Beim Einstecken verziehen sich die Blauen aber offenbar gern nach hinten. So nutzen sie die satirische Aktion eines Partykollektivs bei der Regenbogenparade für einen Rundumschlag gegen die gesamte Veranstaltung.

Grund der freiheitlichen Erregung: Das Partykollektiv „H.A.P.P.Y.“, das schon traditionell jedes Jahr eine andere Gruppe der rechten Reichshälfte persifliert, hatte heuer die FPÖ auf der Schippe. In Anlehnung an die holprigen Wahlsprüche hielt die „H.A.P.P.Y.“-Crew Tafeln mit Sprüchen wie „Großer Schwanz statt Rosenkranz“, „Echt Popo fisten statt Rechtspopulisten“ oder „Stricher statt Strache“ hoch.