Junior-Spock outet sich

Und wieder hat sich ein Hollywood-Darsteller eher beiläufig geoutet: In einem Interview für das „New York Magazine“ hat der 34-jährige Schauspieler Zachary Quinto, der mit seinen Rollen in „Heroes“ und dem letzten „Star Trek“-Film bekannt geworden ist, offen über seine Homosexualität gesprochen.

Im Interview erzählt er von seiner Rolle im Aids-Stück „Angels in America“, in dem er acht Monate lang als Partner eines Sterbenden in New York auf der Bühne stand. Die Rolle habe ihn mitgenommen, sagte Quinto. Er sei froh, nicht die „Dezimierung einer ganzen Generation talentierter und ansonsten gesunder Männer“ erlebt haben zu müssen. Dann fällt der entscheidende Satz: „Zugleich habe ich als schwuler Mann das Gefühl, dass es noch viel zu tun gibt, viele Dinge angesprochen werden müssen“, so Quinto.

In der Vergangenheit hat sich Quito immer wieder für die Rechte von Schwulen und Lesben eingesetzt, ohne selbst zu seiner eigenen sexuellen Orientierung Stellung zu nehmen. Über eine Welle von Selbstmorden unter schwulen Jugendlichen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung gemobbt wurden, sagte er vor einem Jahr der „New York Times“, diese Selbstmorde „sind derzeit ein so brandaktuelles Thema, dass ich viel lieber darüber reden würde als zu erzählen, mit wem ich schlafe“.