Senat im US-Bundesstaat Washington stimmt für Ehe-Öffnung

Im US-Bundesstaat Washington hat die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule eine weitere Hürde genommen: Der Senat hat gestern für den Gesetzesentwurf gestimmt. Nun muss noch das Repräsentantenhaus zustimmen.

Bei der Abstimmung verliefen die Fronten quer durch die Parteilinien: Vier Republikaner stimmten gegen ihre Fraktion und stimmten für das Gesetz, drei Demokraten waren dafür gegen den Entwurf ihrer Partei. Zum Schluss reichte eine Mehrheit von 28 zu 21 Stimmen, um das Gesetz anzunehmen.

Die Zustimmung für das Gesetz war lange unsicher – erst am 23. Jänner hat die demokratische Senatorin Mary Margaret Haugen angekündigt, dafür zu stimmen – sie war die wichtige 25. Ja-Stimme, mit der das Gesetz beschlossen werden kann.

Gouverneur Chris Gregoire hat bereits angekündigt, das Gesetz zu unterschreiben. Gegner der Gleichstellung haben für diesen Fall bereits eine Volksabstimmung angekündigt. Dafür müssen sie waren, bis das Gesetz auch vom Repräsentantenhaus verabschiedet wurde und dann bis zum 6. Juni 120.577 Unterschriften sammeln. Schaffen sie das nicht, können gleichgeschlechtliche Paare ab Juni heiraten.

In den USA können Lesben und Schwule bereits in New York, Connecticut, Iowa, Massachusetts, New Hampshire, Vermont und dem District of Columbia heiraten. In New Jersey und Maryland wird eine Ehe-Öffnung gerade diskutiert, und in Maine könnten die Wähler im November darüber abstimmen.

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