Freitag, 23. Februar 2024
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House of Cards: Ist Frank Underwood schwul?

Einer der Autoren lüftet das Geheimnis um die sexuelle Orientierung des Serienhelden

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Über kaum eine Serienfigur wurde so viel diskutiert und gerätselt wie über den von Kevin Spacey gespielten Frank Underwood, der Hauptcharakter der Netflix-Serie „House of Cards“. Nun hat sich Beau Willimon, einer der Schöpfer der Serie, öffentlich über die sexuelle Orientierung des Serien-Politikers geäußert.

Die Ehe mit Claire ist nur die halbe Wahrheit

Denn Stoff für Spekulationen darüber gibt es mehr als genug. Zwar ist er offiziell mit Claire, gespielt von Robin Wright, verheiratet. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. So gibt es in der zweiten Staffel Hinweise, dass Underwood eine Beziehung mit seinem alten Armeefreund Tim Corbet hat. Und in einer anderen Folge organisieren er und seine Frau einen Dreier mit ihrem Bodyguard Edward Meechum.

In der dritten Staffel, die vor wenigen Wochen bei dem Online-Portal Netflix erschienen ist, macht Frank Underwood, mittlerweile Präsident der USA, seinem Biografen Tom Yates recht eindeutige Avancen. Das sorgt bei der Fangemeinde von „House of Cards“ für Spekulationen: „Die Leute haben mich gerade heraus gefragt, ist Frank Underwood bisexuell? Ist er schwul?“, so Beau Willimon, einer der Autoren der Serie.

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„Wenn ich mich zu jemandem hingezogen fühle…“

Doch die Antwort ist komplizierter: „Ich glaube nicht, dass Frank Underwood viel auf diese Kategorien gibt. Als er in der Folge ‚Sentinel‘ sagt: ‚Wenn ich mich zu jemandem hingezogen fühle, fühle ich mich zu ihm hingezogen. Punkt‘“, so Willimon in der „Huffington Post“.

„Er ist ein Mann mit einem großen Appetit – ein Mann, der es sich selbst nicht gestattet, in irgendein Milieu oder irgendeine Definition gesteckt zu werden. Ich glaube, er passt sehr auf, wen er an sich heranlässt, ob platonisch oder sexuell. Und wenn er das tut, hat das nichts mit dem Geschlecht oder Vorlieben zu tun, sondern in Wirklichkeit mit Vertrauen“, so der „House of Cards“-Autor.

Über die Szene, in der es zwischen Frank Underwood und Tom Yates knistert, sagt Willimon: „Es ist eine emotionale Verbindung. Nicht unbedingt eine sexuelle, aber das könnte es sein. Es hängt davon ab, wie man sich diesen Moment ansieht, und ich glaube, da gibt es einen großen Graubereich. Zumindest in diesem Moment kann er Thomas Yates trauen.“