Perfekter Samenspender für lesbisches Paar war ein schizophrener Kleinkriminieller

Vor sieben Jahren haben sich Angela Collins und Margaret Hanson ihren Babywunsch erfüllt. Das lesbische Paar brachte einen Sohn zur Welt. Das Sperma dafür kam von der Samenbank „Xytex Cyro“. Sorgfältig haben die Frauen den Vater ihres Kindes ausgesucht – und sich schließlich für Spender 9623 entschieden. Er schien den perfekten Gen-Pool zu haben: Einen IQ von 160, kerngesund, gut aussehend und kurz vor dem Abschluss eines Doktoratsstudiums in Informatik.

Einzig: Die Informationen stimmten nicht. Spender 9623 brach sein Studium ab, saß wegen Diebstahls in Haft und hat mehrere auffällige Muttermale im Gesicht. Außerdem wurde bei ihm eine schizophrene Störung diagnostiziert.

Das Lesben-Paar ist erschüttert – auch wenn ihr Sohn gesund auf die Welt gekommen ist. Nun überlegen sie sich, die Samenbank zu verklagen. Diese weist jede Schuld von sich: Die Frauen seien darüber informiert worden, dass die Informationen vom Spender selbst kommen und von Xytex Cyro nicht kontrolliert würden.

Außer bei dem Kind von Angela Collins und Margaret Hanson ist der verlogene Samenspender nach Informationen der „Tampa Tribune“ übrigens auch noch Vater von mindestens vierzig weiteren Kindern.