Ampelpärchen auf Salzburger Staatsbrücke montiert

Nach Wien hat nun auch Salzburg seine eigenen Ampelpärchen: Wie von Bürgermeister Heinz Schaden angekündigt, wurden am Kopf der Staatsbrücke drei Ampeln umgerüstet. Sie zeigen nun ein schwules, ein lesbisches und ein heterosexuelles Paar.

Die Motive sind auf spezielle Einsteckscheiben aufgedruckt, die an den Ampeln zwischen dem Leuchtkörper und der äußeren Schutzscheibe eingebaut werden. Da die Stadt Wien die Rechte an dem Ampelpärchen-Design hält, wurde mit dem Magistrat Wien ein eigener – kostenfreier – Nutzungsvertrag für die Verwendung abgeschlossen.

Für Bürgermeister Schaden von der SPÖ sind die Ampelpärchen ein deutliches Zeichen: „Salzburg ist eine offene und tolerante Stadt. Diesmal setzen wir dazu auf ein aktuelles und lockeres Statement, das sicher mindestens so wirkungsvoll ist wie alle bierernsten Grundsatzerklärungen zum Thema“, erklärt er anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme.

Kritik an der Installation kommt vom BZÖ Salzburg. Landesparteiobmann Helmut Naderer, von Beruf Polizist, ärgert sich in einer Aussendung: „Nun will man mit der linkslinken Spinnerei namens Ampelpärchen die Aufmerksamkeit der Fußgänger mit viel Steuergeld noch mehr ablenken.“