Freitag, 1. März 2024
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Finnland gibt schwulem Paar aus Russland Asyl

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Ein schwules Paar aus Russland hat in Finnland Asyl bekommen. Wie die Zeitung „Helsingin Sanomat“ berichtet, bekommen Wladimir Naumow und Wasili Kolesnikow ihren positiven Bescheid im Laufe der Woche zugestellt. Eine offizielle Stellungnahme der Behörden steht noch aus.

Naumow und Kolesnikow, die heute in der finnischen Stadt Rovaniemi in Lappland leben, hatten ihren Asylantrag im September 2014 gestellt. Sie seien in ihrer Heimat massiver Diskriminierung bis hin zu körperlicher Gewalt ausgesetzt, gaben sie als Asylgrund an. Dem Zeitungsbericht zufolge lernen sie gerade Finnisch, um sich besser einleben zu können.

Dieser Argumentation folgten die finnischen Behörden. Deshalb wurde ihr Asylantrag positiv beschieden – als einer von 1.400 pro Jahr. Insgesamt werden in Finnland jedes Jahr 3.700 Anträge gestellt.

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Homosexualität ist in Russland zwar seit 1993 legal, das Klima gegenüber Lesben und Schwulen hat sich in den letzten Jahren aber massiv verschlechtert. So wurde 2013 ein Gesetz verabschiedet, das „Propaganda“ für Homosexualität unter Strafe stellt, wenn Minderjährige davon betroffen sein könnten.

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