[Video] CIA foltert mit Westlife-Song – und die Band kann’s verstehen

Tausende Herzen hat die irische Boyband „Westlife“ gebrochen – und auch wohl die Widerstandskraft einiger Islamisten: Wie eine Klage in den USA nun aufdeckt, hat der US-Geheimdienst CIA Häftlinge in Afghanistan mit der Musik der Burschen gefoltert.

So hat die US-Bürgerrechtsorganisation „American Civil Liberties Union“ (ACLU) gegen zwei Psychologen aus einem Verhör-Programm der CIA Klage eingereicht. In der Klageschrift behauptet Suleiman Abdullah aus Tansania, der vermutlich fünf Jahre lang zu unrecht inhaftiert war, er wurde in einem CIA-Gefängnis in Afghanistan „mit Musik der irischen Boyband ‚Westlife‘ zermürbt“. Konkret wurde er mit der Liebesschnulze „My Love“ dauerbeschallt – in Endlosschleife, ohrenbetäubender Lautstärke und gemischt mit Heavy-Metal-Rhythmen.

Bei den Mitgliedern der irischen Band weiß man offenbar nicht so ganz, was man von dem Musikgeschmack der CIA-Mitarbeitet halten soll. Nicky Byrne dachte zuerst, es handle sich um einen Scherz. „Wenn es nicht so ernst wäre, würde es richtig lustig sein“, sagte er dem irischen Sender RTÈ. „Aber es ist ernst. Ich meine, wenn die das getan haben, wäre das der reine Wahnsinn.“

Auch die Band selbst habe „My Love“ irgendwann „ein bisschen gefoltert“, weil sie das Lied so oft singen mussten, gibt Byrne zu. „Es ist ein furchtbar nerviger Song, vor allem, wenn er ohne Unterlass gespielt wird“, stimmt ihm sein ehemaliger Bandkollege Kian Egan zu: „Wenn wir davon reden, da er immer wieder wiederholt wird, braucht es vielleicht zwei Stunden, um den armen Typen damit fertigzumachen“, so der jetzige „Voice of Ireland“-Coach.

Der Song „My Love“ entstand, weil „Westlife“-Produzent Simon Cowell eine modernere Version von „Mull of Kintyre“ von Paul McCartney haben wollte. „Wir konnten nicht ahnen, dass die CIA ihn auf die Liste setzt, mit der sie Menschen foltert, aber das ist der Ursprung des Liedes“, erinnert sich Byrne.

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