Donnerstag, 30. Mai 2024
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Jede Menge Emmys für queere Serien

"Will & Grace", "Queer Eye" oder "RuPaul's Drag Race" gehören zu den Gewinnern der Creative Art Emmy Awards

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Die Emmys sind die wichtigste Auszeichnung der US-Fernsehbranche. Bevor nächste Woche die Preise in den Hauptkategorien vergeben werden, fanden am letzten Wochenende die Preisverleihungen für die 70. Creative Art Emmy Awards statt – und dabei haben Produktionen mit LGBT-Inhalten ordentlich abgeräumt.

Zwei Preise für „Will & Grace“ – und ein Dritter könnte folgen

So gingen zwei Preise an die Neuauflage von „Will & Grace“, die Reality-Makeover-Show „Queer Eye“ wurde sogar mit drei Emmys ausgezeichnet. Je vier Emmys gingen an die zehnte Staffel von „RuPaul’s Drag Race“ und an „The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story“.

„Will & Grace“ wurde mit Emmys in den Kategorien „Beste Kamera in einer Mehrkamera-Produktion“ und „Bester Schnitt in einer Mehrkamera-Comedy-Serie“ ausgezeichnet. Und das könnte noch nicht alles gewesen sein: Megan Mullaly, die Darstellerin der Karen Walker, ist nächste Woche für einen Primetime-Emmy als beste Nebendarstellerin in einer Comedy-Serie nominiert. In den Jahren 2000 und 2006 hat sie diese Preise bereits gewonnen.

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Drei Emmys für fünf Schwule, die die Welt ein bisschen besser machen

„Queer Eye“, eine Neuauflage der Doku-Soap „Queer Eye For A Straight Guy“, ist mit drei Preisen ausgezeichnet worden. In der Show kümmern sich die schwulen „Fab Five“ um ihre Kunden, die „Heroes“ – und beraten sie als Experten im Alltag zu Essen und Wein, Mode, Kultur und Self-Image, Design und Pflege.

Die Netflix-Serie hat sich in der Kategorie „Beste strukturierte Reality-Show“ unter anderem gegen „Shark Tank“, die Originalversion der Puls-4-Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen“ durchgesetzt. Die beiden weiteren Preise gewann die Show in den Kategorien „Außergewöhnlicher Schnitt in einer Realityshow“ und „Außergewöhnliches Casting in einer Realityshow“.

Auch RuPaul räumt mit ihrem Drag Race wieder ordentlich ab

Abräumer aus queerer Sicht war aber die zehnte Staffel von „RuPaul’s Drag Race“. Zum dritten Mal in Folge erhielt RuPaul Charles, der in der Sendung sowohl als Drag Queen als auch als Mann zu sehen ist, den Preis als bester Host einer Reality-Spielshow. Außerdem bekam die Show die Emmys für die beste Regie in einer Reality-Show, die besten Kostüme in einer Show und das beste Haarstyling in einer Multikamera-Show.

Und auch hier könnten bei der Verleihung der Primetime-Emmys am 17. September noch einige Statuen dazukommen: „RuPaul’s Drag Race“ ist hier als beste Reality-Spielshow nominiert.

Vier Emmys gab es außerdem für „The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story“. Der Neunteiler mit Penelope Cruz und Ricky Martin erhielt unter anderem die Auszeichnungen für das beste Haarstyling in einer Miniserie, das beste Make-Up in einer Miniserie, das beste Casting in einer Miniserie sowie die besten zeitgenössischen Kostüme. Bei den Primetime-Emmys ist die Serie für neun weitere Preise nominiert.