Home Medien Fernsehen „Take Me Out“: RTL sucht am Samstag zwei schwule Traumdates

„Take Me Out“: RTL sucht am Samstag zwei schwule Traumdates

Speed-Dating mit Ralf Schmitz erstmals in einer Men-Only-Variante

Ralf Schmitz/Take Me Out
Mediengruppe RTL/Frank Dicks

Diesen Samstag um 22.30 Uhr gibt’s am Abend bei RTL einen schwulen Mann in Mittelpunkt, um den sich dreißig weitere schwule Männer scharen – und das alles wird von jeder Menge Kameras gefilmt. Doch auch, wenn sich das jetzt nicht besonders jugendfrei anhört: Die Rede ist von der ersten schwulen Version der bekannten Kuppelshow „Take Me Out“ mit Ralf Schmitz – mit dem passenden Untertitel „Boys, Boys, Boys“.

30 Interessenten für einen Kandidaten

Die 30 Interessenten können sich in drei Kennenlernrunden mit einem Buzzer aus dem Spiel nehmen, wenn sie glauben, dass der Kandidat nicht zu ihnen passt. Bleiben nur mehr zwei Interessenten übrig, dreht sich das Spiel um und der Kandidat kann sich seinen Favoriten aussuchen.

Der Kandidat riskiert also, vor einem Millionenpublikum gleich 30 Körbe zu bekommen. Pro Sendung stellen sich zwei Kandidaten den Interessenten. Findet sich ein Paar, kann es sich dann bei einem Date in einer pinken Limousine näher kennenlernen.

Die Castings mussten online stattfinden

Weil die Castings für die erste schwule „Take Me Out“-Ausgabe in der achtjährigen Geschichte der Sendung coronabedingt nicht wie geplant stattfinden konnten, gab es ein virtuelles Casting, bei dem potenzielle Bewerber sich mit einem Selfie-Video vorstellen konnten. Dabei wurden Männer zwischen 18 und 40 Jahren gesucht, die „schlagfertig und um keinen Spruch verlegen“ sind.

„Take Me Out“ ist die deutsche Adaption eines ursprünglich australischen Formats. Mit einem Marktanteil von etwa 20 Prozent liegt die Show über dem üblichen Wert, den RTL an einem Samstagabend erreicht. Insgesamt ist die Show in über 30 Ländern zu sehen. Die Idee eines schwulen Specials ist übrigens nicht neu: In Thailand gab es schon einmal 2017 eine Men-Only-Version mit dem Titel „Take Guy Out“.

Eine zweite Folge des schwulen Kuppelformats wurde ebenfalls produziert. Wann diese zu sehen sein wird, steht noch nicht fest. Wer die Sendung übrigens auf RTL nicht sehen kann, muss nicht enttäuscht sein: Die Folgen sollen auch zeitnah im konzerneigenen Portal TVNOW zum Streaming bereitgestellt werden.