Freitag, 19. April 2024
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So begeht Wien den heutigen Welt-Aids-Tag

Vom Rathaus zum Museumsquartier, von den Straßenbahnen bis zu den Brücken über den Donaukanal

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Zum heutigen Welt-Aids-Tag ist das Red Ribbon als Symbol der Solidarität mit HIV-Positiven in Wien großflächig präsent: Von Fähnchen auf den Wiener Straßenbahnen bis zu einem großem Ribbon auf dem Wiener Rathaus.

Hacker: Kein Kampf gegen Aids ohne Kampf gegen Diskriminierung Betroffener

So haben Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr von den Neos, SPÖ-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker und das Team der Wiener Antidiskriminierungsstelle für LGBTIQ-Angelegenheiten (WASt) anlässlich des Welt-AIDS-Tages ein Red Ribbon am Wiener Rathaus gehisst.

Wien sei eine „Stadt der Vielfalt, Weltoffenheit und Menschenrechte. Diskriminierung hat in unserer Stadt und in unserer Gesellschaft keinen Platz“, so Wiederkehr: „HIV-positive und an AIDS erkrankte Menschen sind besonders vulnerabel. Es ist Aufgabe der Politik gemeinsam mit der Zivilgesellschaft Bewusstsein zu schaffen und solidarisch zu handeln.“

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Gesundheitsstadtrat Hacker machte auf die Stigmatisierung HIV-Positiver aufmerksam. Als Sozialstadtrat sei es ihm besonders wichtig, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung und Benachteiligung aufzutreten und der sozialen Ausgrenzung HIV-Positiver ein Ende zu setzen. „Es gibt keinen Kampf gegen AIDS ohne Kampf gegen die Diskriminierung der Betroffenen“, so Hacker.

Das Red Ribbon ist heute in Wien allgegenwärtig

Auch an zahlreichen Wiener Amtsgebäuden sowie bei zahlreichen Unternehmen und Vereinen werden anlässlich des Welt-Aids-Tages Red-Ribbon-Fahnen angebracht. Zusätzlich werden am Abend in Wien zahlreiche Gebäude und Brücken in rotes Red-Ribbon-Licht getaucht, etwa die Albertina, die Libelle im MuseumsQuartier, das Volkskundemuseum und Brücken am Donaukanal.

Noch bis zum 6. Dezember wehen Fähnchen der Aids Hilfe Wien mit dem Red Ribbon von den Wiener Straßenbahnen: „Die Wiener Linien stehen für gelebte Toleranz und Solidarität. Mit den Fähnchen auf unseren mehr als 500 Straßenbahnen setzen wir auch ein sichtbares Zeichen für ein faires Miteinander“, erklärt Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien.

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