Sonntag, 3. März 2024
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Beliebter Szenewirt nach Regenbogenparade verprügelt

Nur wenige Meter vom Rathausplatz trieb eine Gruppe Jugendlicher ihr Unwesen

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Mehr als 250.000 Menschen feierten am Samstag friedlich auf der Regenbogenparade für mehr Toleranz. Doch das gefiel nicht allen: Neben einer Gegendemonstration am Stephansplatz gab es nach der Parade LGBTI-feindliche Zwischenfälle. Eines der Opfer: David Karner, Chef der Mango Bar und der Sportsauna .

Jugendbande ging auf Paraden-Teilnehmer los

Karner berichtet, dass gegen 19.45 Uhr, nach der Schlusskundgebung, die Lichtenfelsgasse beim Rathaus entlang ging. Da sah er, wie „eine Bande von vermummten Jugendlichen, wohl großteils türkischer oder anderer migrantischer Herkunft, auf alle Menschen losging, die als Teilnehmer der Regenbogenparade zu erkennen waren“, wie er der Tageszeitung Österreich  erzählt.

Der 44-jährige Szenewirt wollte eigenen Angaben zufolge den Prügelopfern helfen – und wurde so selbst zur Zielscheibe: „Am Ende wurde ich selbst heftig verprügelt und mein Gesicht ist angeschwollen“, erinnert sich Karner. Dem Wirt zufolge handelte es sich um zehn bis fünfzehn Jugendliche im Alter von 16 bis 23 Jahren. Als sie auch noch begannen zu randalieren, schritt die Polizei ein.

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Schon im letzten Jahr gab es zahlreiche ähnliche Vorfälle

Karner hat wegen des Vorfalls Anzeige erstattet. Die Landespolizeidirektion Wien bestätigt den Angriff und die Ermittlungen gegen die bisher unbekannte Personengruppe. Zu weiteren Zwischenfällen kam es der Polizei zufolge bei der Regenbogenparade nicht.

GGG.at liegen allerdings mittlerweile einige Schilderungen kleinerer Zwischenfälle vor, bei denen Teilnehmer:innen der Parade an verschiedenen Stellen der Stadt beschimpft wurden. Bereits im Vorjahr gab es rund um die Regenbogenparade zu erschreckend vielen LGBTI-feindlichen Vorfällen.

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