Dienstag, 18. Juni 2024
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Österreich schickt Frauen-Power-Pop zum Song Contest

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Seitdem sich Teya und Salena bei der Castingshow kennengelernt haben, verbindet sie eine Freundschaft – und der Traum, gemeinsam auf der Bühne des ESC zu stehen. Nun wird dieser Traum war: Wie der ORF heute bekanntgegeben hat, werden die beiden jungen Frauen Österreich im Mai in Liverpool vertreten.

Das Lied wird erst am Internationalen Frauentag präsentiert

Mit welchem Lied die beiden „Starmania“-Teilnehmerinnen an den Start gehen, wurde allerdings noch nicht verraten. Es soll – so der ORF in einer Pressemitteilung – ein „selbstgeschriebener Uptempo-Popsong“ sein, der am Internationalen Frauentag, dem 8. März, präsentiert werden soll.

Die 22 Jahre alte Teya aus Wien hat ihre Leidenschaft für Musik im Alter von zwölf Jahren entdeckt. Zu ihren großen Idolen zählten Adele und Amy Winehouse. Sie brachte sich selbst das Singen bei und begann mit 17 Jahren, Songs zu schreiben. Schon ein Jahr später nahm sie an Songwriting-Camps in ganz Europa teil, insbesondere an den Eurovision-Camps in der Schweiz, Belgien und Schweden.

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Für die beiden Sängerinnen erfüllt sich ihr größter Kindheitstraum

„Ich wollte schon als Kind zum Eurovision Song Contest, weil er für mich immer bedeutet hat, dass selbst große Träume wahr werden können, unabhängig davon, wer man ist und woher man kommt. Ich kann den ersten Schritt auf die Bühne kaum erwarten! Mein siebenjähriges Ich wird mir erst dann glauben, dass das Ganze Wirklichkeit ist“, verrät sie in einer ersten Stellungnahme.

Die Steirerin Salena ist 24 Jahre alt und hat bereits mit sieben Jahren begonnen zu singen. Im Jahr 2017 schaffte sie es bei „The Voice of Germany“ in die dritte Runde, 2019 bewarb sie sich schon einmal als österreichischer Act beim Song Contest und seit 2020 ist sie als „Station Voice“ im Hitradio Ö3.

Auch sie freut sich: „Mein wohl größter Kindheitstraum erfüllt sich gerade. Ich habe damals Conchita auf der Bühne gesehen und meinen Eltern gesagt, dass ich genau das will – eine Riesenbühne und Menschen, die Musik so sehr fühlen wie ich. Der ESC bedeutet für mich Diversity und zeigt Menschen mit Visionen und Träumen, die ich bzw. wir auch haben“, verrät Salena.

ORF-Programmchefin: Starmania hinterlässt „nachhaltige Spuren in der heimischen Musikszene“

Für ORF-Programmdirektorin Stefanie Gros-Horowitz ist die Entscheidung für die beiden Sängerinnen eine logische: „Teya und Salena sind zwei talentierte junge Sängerinnen, die Österreich selbstbewusst beim Eurovision Song Contest vertreten werden. Dass die beiden auf einer großen Bühne performen können, haben sie schon bei ‚Starmania‘ unter Beweis gestellt.“

Damit würde sich auch „einmal mehr“ zeigen, dass die Castingshow des ORF „nachhaltige Spuren in der heimischen Musikszene“ hinterlasse, so die verantwortliche ORF-Direktorin weiter.

Insgesamt gehen im Mai 37 Länder beim ESC in Liverpool an den Start. Während sechs Länder – Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und das Siegerland des Vorjahres, die Ukraine – bereits fix qualifiziert sind, singen die 31 weiteren Nationen in den beiden Semifinalshows am 9. und am 11. Mai um den Einzug ins Finale am 13. Mai. Im Rahmen des „Allocation Draw“ wird heute Abend ausgelost, welches Land in welcher Hälfte welches Semifinales an den Start geht.