Donnerstag, 20. Juni 2024
HomeSzeneWienDas queere Jugendzentrum lädt interessierte Jugendliche ein

Das queere Jugendzentrum lädt interessierte Jugendliche ein

Der Countdown für das erste queere Jugendzentrum Österreichs läuft. Morgen sollen sich zum ersten Mal interessierte Jugendliche treffen, die dieses Jugendzentrum mitgestalten wollen.

Meistgelesen

Neu auf GGG.at

Knapp 350 Quadratmeter ist das Erdgeschoßlokal in der Fröbelgasse 22 in Wien-Ottakring groß. Jetzt wird es noch liebevoll renoviert. Doch ab dem nächsten Jahr soll es als erstes queeres Jugendzentrum Österreichs Sichtbarkeit nach außen hin schaffen und innen einen sicheren und geschützten Raum für LGBTI-Jugendliche bieten.

Queere Jugendliche und junge Erwachsene sollen das Jugendzentrum aktiv mitbestimmen

Betrieben soll das Jugendzentrum vom Verein „Q:WIR – Verein zur Stärkung und Sichtbarmachung queeren Lebens in Wien“ werden. Dieser wurde aufgrund seiner Erfahrung von einer Fachjury für diese Aufgabe ausgewählt. Teil des Konzepts ist die Mitbestimmung der Jugendlichen.

„Uns ist wichtig, dass queere Jugendliche und junge Erwachsene das neue Jugendzentrum als ihren Ort verstehen, an dem sie aktiv mitgestalten können“, erklärt Luca Flunger von der Geschäftsführung. Deshalb soll eine eigene Peergroup mitreden, wenn es um die Gestaltung des queeren Jugendzentrums geht.

- Werbung -

Nun soll sich die Peergroup des Jugendzentrums zum ersten Mal treffen

Nun soll sich diese Peergroup zum ersten Mal treffen – morgen, am 16. September von 14.00 bis 18.00 Uhr in den Räumlichkeiten des neuen Jugendzentrums. Danach sollen diese Treffen regelmäßig stattfinden. Eingeladen sind alle lesbischen, schwulen, bisesxuellen, trans, nicht-binären, inter und queeren Menschen von 13 – 27 Jahren, die sich mit ihren Ideen einbringen wollen.

Nicole Berger-Krotsch, LGBTIQ-Sprecherin der Wiener SPÖ, hebt in diesem Zusammenhang die Partizipation der Jugendlichen hervor. „So geht Mitbestimmung! Die großzügigen Räumlichkeiten im Herzen von Ottakring sind mehr als nur ein Ort – sie sind ein wahres Bekenntnis zu Akzeptanz und Unterstützung“, meint sie.