Samstag, 20. April 2024
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Das wird der Standort für das queere Jugendzentrum

Neue Details zum ersten queeren Jugendzentrum wurden nun veröffentlicht: Es wird in einem 350 Quadratmeter großen Lokal in der Fröbelgasse eine neue Heimat finden. Junge Menschen, die den Ort mitgestalten wollen, können das Mitte September tun.

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Dass Österreichs erstes queeres Jugendzentrum in den 16. Wiener Gemeindebezirk kommen soll, war bereits bekannt. Nun wurde der Standort offiziell bekanntgegeben: Es handelt sich um ein Erdgeschoßlokal in der Fröbelgasse 22, einem Neubau unweit der Koppstraße.

Der knapp 350 Quadratmeter große Standort in Ottakring wird derzeit vom Verein Q.WIR, der das Jugendzentrum auch betreiben wird, „professionell und liebevoll gestaltet“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die Location soll Sichtbarkeit nach außen hin schaffen und innen einen sicheren und geschützten Raum für LGBTI-Jugendliche bieten. Eröffnet soll es im nächsten Jahr werden.

Flexibe Nutzung für junge Queers

Mit dem queeren Jugendzentrum soll nur eine Lücke in der Wiener Jugendarbeit geschlossen werden, sondern auch im LGBTI-Bereich. In Fußdistanz zu dem Lokal in der Fröbelgasse befinden sich auch unterschiedliche Einrichtungen der offenen Jugendarbeit und Bildungsinstitutionen. So soll eine sinnvolle und vielfältige Vernetzung möglich sein.

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In dem Lokal soll eine flexible Nutzung möglich sein. Dabei wird auch eine eigens dafür geschaffene Peergroup mitreden. Sie soll sich ab September regelmäßig treffen und Ideen einbringen, wie das erste queere Jugendzentrum Österreichs aussehen könnte.

Jugendliche und junge Erwachsene sollen den Ort mitbestimmen

„Uns ist wichtig, dass queere Jugendliche und junge Erwachsene das neue Jugendzentrum als ihren Ort verstehen, an dem sie aktiv mitgestalten können“, so Luca Flunger von der Geschäftsführung. Das erste Treffen soll am 16. September von 14.00 bis 18.00 Uhr in den Räumlichkeiten des neuen Jugendzentrums stattfinden, eingeladen sind „alle Interessierten LGBTIQs von 13-27“.

Begleitet werden die Vorbereitungen von der Stadt Wien in Zusammenarbeit mit der Wiener Antidiskriminierungsstelle für LGBTIQ-Angelegenheiten (WASt). „Wir schaffen einen Safe Space für Jugendliche, für die die sexuelle Orientierung und/oder Geschlechtsidentität ein Thema ist, das hier ganz ergebnisoffen besprochen oder einfach ausprobiert werden kann“, so Wolfgang Wilhelm, Leiter der WASt.

Freude in der Politik

Vizebürgermeister und Jugendstadtrat Christoph Wiederkehr von den Neos ist stolz darauf, “ gemeinsam mit der Community und Jugendlichen Schutz zu bieten, Vielfalt zu stärken und auch Raum dafür zu geben“.

Auch Nicole Berger-Krotsch, LGBTIQ-Sprecherin der Wiener SPÖ, hebt die Partizipation der Jugendlichen hervor. „So geht Mitbestimmung! Die großzügigen Räumlichkeiten im Herzen von Ottakring sind mehr als nur ein Ort – sie sind ein wahres Bekenntnis zu Akzeptanz und Unterstützung“, meint sie.

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