Homosexuelle Pflegeeltern in Wien: Strache sagt „njet“

Die FPÖ lehnt den Vorstoß der MAG ELF, Schwule und Lesben verstärkt als Pflegeeltern zu gewinnen, vehement ab.

Heftig poltert FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache gegen die Kampagne der zuständigen MAG ELF, die auf der Suche nach Pflegeeltern jetzt gleichgeschlechtliche Paare ansprechen will. „Offenbar wollen ein paar wildgewordene alt-68´er unter der Federführung von Stadträtin Grete Laska ihre Vision von der Zerschlagung gewachsener, gesellschaftlicher Strukturen weiter vorantreiben“, so der FPÖ-Obmann.
Bei dieser Gelegenheit betonte Strache weiters, dass die Freiheitlichen die Homo-Ehe und die Adoption von Kindern durch Lesben und Schwule prinzipiell ablehnt. Dafür befürwortet die FPÖ die Beseitigung von zivilrechtlichen Diskriminierungen. „Kindeserziehung, Kindesbetreuung und der Adoption müssen jedoch einzig und allein heterosexuellen Paaren vorbehalten bleiben“, erklärt Strache sein Familienbild.
Weiters droht Strache mit Gegenmaßnahmen: „Die biologisch strukturierte Form des heterosexuellen Zusammenlebens wird durch diesen ideologischen Irrweg schlicht ad absurdum geführt. Die FPÖ wird auch eine Gegenkampagne inszenieren, wenn die MA 11 nicht von ihrem wahnwitzigen Modell Abstand nehmen möchte“, so der FP-Chef.