Homo-Ehe würde USA fast 10 Millarden bringen

Wenn die Vereinigten Staaten Lesben und Schwulen flächendeckend die Ehe erlaubten, würde das fast zehn Milliarden Euro in die Wirtschaft pumpen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Williams-Instituts an der University of California.

Die Rechnung der Forscher ist simpel: Wenn die Hälfte der homosexuellen Paare heiraten würde, wären das 400.000 neue Ehen. Diese bekämen durchschnittlich 75 Geschenke im Wert von je 113 Dollar. Was in Summe 3,4 Milliarden Dollar für die Geschenke ausmachen würde.

Die Verpflegung auf der Hochzeitsfeier würde sich mit insgesamt 1,6 Milliarden Dollar zu Buche schlagen, Reiseveranstalter könnten sich über ein Plus von 700 Millionen bei Flitterwochen freuen. 550 Millionen Dollar lassen sich die schwulen und lesbische Paare Hochzeitsfotos und Erinnerungsvideo kosten, und Trauringe und anderer Schmuck bescheren den Juwelieren ein Plus von 500 Millionen Dollar.

Trotzdem ist die Homo-Ehe als Konjunkturmotor nicht beliebt: Präsident Barack Obama hat sich immer wieder gegen sie ausgesprochen, und nur fünf der 50 Bundesstaaten haben die Ehe bereits für Lesben und Schwule geöffnet.