Dienstag, 28. Mai 2024
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Xbox LIVE erlaubt lesbischwule Usernamen

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Ab sofort erlaubt Microsoft den Benutzern seiner „Xbox LIVE“-Plattform, sich zu outen. Bis jetzt waren Begriffe wie „gay“ verboten. Das ist jetzt Vergangenheit, „auf Druck der Community“, wie es in Redmont heißt.

Das Verbot hat zuweilen auch seltsame Blüten getrieben: So durfte sich im Jahr 2008 Richard Gaywood nicht registrieren, weil in seinem Namen das Wort „gay“ vorkommt. Eine andere Userin wurde aus der Xbox-LIVE-Community ausgeschlossen, weil sie in ihrem Profil angab lesbisch zu sein. „Zu anstößig“ urteilte der Software-Riese in beiden Fällen: Den Nutzungsbedingungen zufolge waren jegliche Angaben über sexuelle Orientierung und Religion im Profil verboten.

Das ändert sich jetzt zumindest in den USA: „Bisher waren diese Angaben zur Selbst-Identifizierung nicht erlaubt, um keinen Anhaltspunkt für Beleidigungen oder Beschimpfungen zu geben“, heißt es einer Presseaussendung von Microsoft. Auf Druck der Community hätte man diese Haltung nun aber aufgegeben. Vorerst wird sie aber nur für User in den USA wirksam, wann europäische Nutzer davon profitieren, hat Microsoft noch nicht bekanntgegeben. Xbox LIVE hat nach eigenen Angaben rund 23 Millionen Mitglieder.